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29. Mai 2019

Zuverlässigkeit trägt… auch von der Nord- zur Ostsee

von Donatella Pellettieri

Damals, als die Wikinger ihre Boote über Land von Husum nach Damp transportierten, um schneller von der Nord- zur Ostsee zu gelangen, dachten sie wohl nicht im Traum daran, dass dies eine der begehrtesten Laufstrecken Deutschlands sein wird und man diese Strapazen freiwillig auf sich nimmt.

Die 96,6 Kilometer sind zwar aufgeteilt in 10 einzelne Streckenabschnitte, dennoch war es eine Frage des Teamgeistes, diese Aufgabe zu meistern. Das „schweiß“t zusammen (Achtung Wortspiel).

So war es auch bei uns. Als wir uns am Abend zuvor zum Essen in Rendsburg trafen und über unsere Laufstrecken, Laufzeiten und auch über das eine oder andere Wehwehchen philosophierten, wusste noch keiner, wie mitreißend das Ganze sein wird.

Der Startschuss war am Samstag um 9 Uhr in Husum, wo eine aufgeregte und hoffnungsvolle Stimmung herrschte. Die frische Meeresluft half uns dabei, den „wenigen“ Schlaf aus dem Gesicht zu treiben. Jeder kämpfte und ging an seine Grenzen mit dem Wissen, dass an der nächsten Wechselzone der Teampartner wartet und die Last in Form eines kleinen Staffelstabs abnimmt.

Gegen Mittag wurde die Stimmung immer angespannter. Unsere „Taxifahrer“ Torsten, Martin und Mathias fuhren zwischen den Städten hin und her, um uns pünktlich an den Wechselzonen abzuliefern und uns glücklich und erschöpft wieder einzusammeln. Je später es wurde, desto voller wurde es überall. Die Mannschaften konnten es kaum erwarten, mit dem Schlussläufer oder der Schlussläuferin über die letzten 100 Meter gemeinsam in Damp endlich ins Ziel zu laufen.

Ein Gefühl der Erleichterung und Zusammengehörigkeit überkam uns, als wir mit der ganzen Mannschaft das Ziel durchliefen. Diese Herausforderung, die man allein nie in dieser Zeit geschafft hätte, zusammen erreicht zu haben, war ein tolles Gefühl. Jeder hat alles für das Team aus sich herausgeholt und zum Schluss wurden wir mit einem weitaus besseren Ergebnis belohnt, als wir erwartet hatten.

Unsere Belohnung waren außerdem die nackten Füße in der kalten Ostsee, die Superstimmung und das kühle Sieges-Getränk.

Das Team: Lutz Schnabel, Philipp Appel, Matthias Hippler, Andrea Lauther, Mario Binz, Winfried John, Martin Trost, Kerstin Kamlowski, Donatella Pellettieri, Christoph Meul

Den Abschluss dieses so erfolgreichen und aufregenden Tages bildete das leckere von der Geschäftsleitung gesponsorte Abendessen im Hotelrestaurant.

Andrea Lauther, Kerstin Kamlowski, Donatella Pellettieri

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2 Kommentare

Trost, Martin
29. Mai 2019 um 19:08

Sehr treffend geschrieben, nicht zu vergessen der Kommentator am Zieleinlauf, der bemerkte:
Schöck – Zuverlässigkeit trägt, ” Das sieht man “.
Ein Mega Event, das Lust auf Mee(h)r macht. 🙂

Jens Neumann
06. Juni 2019 um 21:01

Klasse …super,,,vor allem Respekt !! tolle Bilder ,,,,Lutz hat mir alles genau berichtet….,
Grüsse aus Colonia….der Jens….Euer älterer…Kollege,,,
P.S. Es waren unglaublich tolle 26 Jahre bei Schöck….bleibt bei der Tradition…

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