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16. September 2015

Schöck Tronsole® Typ F – Neue Lösung für Treppengurte

von Albrecht Späth

Vergangenen Monat wurde  ich auf eine Baustelle nach Bad Überkingen gerufen, um den Polier bei der Montage der neuen Schöck Tronsole® Typ F zu unterstützen.

Die Besonderheit bei dieser Baustelle: Da die Treppen in Sichtbeton ausgeführt sind, gab es nicht die üblichen Abhebeanker in den Stufen. Stattdessen waren bei jeder Treppe an der Stirnseite vier Gurte einbetoniert.

Treppenlauf mit einbetonierten Gurten
Treppenlauf mit einbetonierten Gurten

Durch diese Gurte ergab sich das Problem, dass die Schöck Tronsole® Typ F nicht durchgängig an die Treppe geklebt werden konnte – schließlich waren die Gurte im Weg.

Treppenlauf mit einbetonierten Gurten
Treppenlauf mit einbetonierten Gurten

Der gemeinsam mit dem Polier erarbeitete Lösungsvorschlag für diese Situation? Die Schöck Tronsole® Typ F wurde bis zum oberen Knick zwei Mal eingeschnitten und die Gurte durch die so entstandene Aussparung geführt. Nach Versetzen der Treppenläufe und Entfernen der Gurte wurde bei den aufgeklappten Abschnitten der Tronsole® Typ F die Schutzfolie abgezogen. Am Schluss klebten wir die restlichen Stücke der Trittschalldämmung an den Treppenlauf. So wurde die “blaue Linie”, bekannt als Zeichen der durchgängigen Trittschalldämmung bei Schöck, ideal geschlossen.

Einschnitte an der Schöck Tronsole® Typ F
Einschnitte an der Schöck Tronsole® Typ F

 

Durchführung der Gurte durch die Schöck Tronsole® Typ F
Durchführung der Gurte durch die Schöck Tronsole® Typ F

 

Durchführung der Gurte, Oberflächenoptik der Stufen besandet.
Durchführung der Gurte, Oberflächenoptik der Stufen besandet.

Diesen Lösungsansatz gab es bisher noch auf keiner Baustelle. Wie so oft ergänzten sich aber auch in diesem Fall die Erfahrungen des Einbaumeisters und des Poliers. Durch unser gemeinsames Brainstorming stand am Schluss eine Lösung, mit der alle Beteiligten rundum zufrieden waren.

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4 Kommentare

Lars Dörfler
01. Oktober 2015 um 12:00

Hallo Albrecht, eine wirklich interessante Lösung, hatte ich vorher noch nie gesehen, dass Gurte einbetoniert werden.
Toller Beitrag.

Guido
03. Oktober 2015 um 11:14

Das ist wirklich eine sehr spannende und kreative Lösung. Welche Gurte wurden denn da verwendet? Waren das normale Spanngurte oder Spezialanfertigungen?

Albrecht Späth
05. Oktober 2015 um 14:46

Die spannende Lösung kam vom Fertigteilwerk Bürkle aus 70736 Fellbach.

Guido
05. Oktober 2015 um 18:57

Ah, ok. Danke für die Info und viele Grüße

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