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03. Februar 2014

Als Einbaumeister überzeugen

von Lars Dörfler

Mein Name ist Lars Dörfler, ich bin seit Januar 2014 der neue und somit 4. Einbaumeister im Gebiet Deutschland Mitte.

Praktische Erfahrungen konnte ich als gelernter Maurer- und Betonbauermeister in einem Rohbauunternehmen sammeln. Anschließend war ich 10 Jahre lang in einem Architekturbüro als Bau- und Projektleiter tätig.

In all meinen beruflichen Stationen waren die Schöck-Produkte mein ständiger Begleiter, ob ich sie selbst eingebaut, ausgeschrieben, oder den Einbau überwacht habe. Seit ca. zweieinhalb Jahren bin ich nun bei der Firma Schöck und freue mich auf meine neue Tätigkeit als Einbaumeister. Meine praktischen Erfahrungen beim Einbau von Schöck-Produkten möchte ich gerne an die Verarbeiter weitergeben und ein Ansprechpartner für knifflige Einbausituationen sein.

Im Rahmen meiner Einarbeitung war ich mit Gebietsleiter Jürgen Walter bei einem Fertigteilwerk in der Nähe von Leipzig eingeladen.

Das Fertigteilwerk wollte zum ersten Mal unsere ComBAR® Thermoanker einbauen. Es sollten 27 Frostschürzen für eine Gewerbehalle, als wärmegedämmte Elementwand, ausgeführt werden.
Der Werksleiter war vor der Ausführung sehr skeptisch und hatte Angst um seine Schaltische aus Stahl, da er irrtümlicherweise dachte, dass die Thermoanker immer mit dem Gummihammer eingetrieben werden müssen. Vorab kamen alle Mitarbeiter des Fertigteilwerkes zusammen, um das Produkt durch Jürgen Walter theoretisch erklärt zu bekommen. Die Bedenken beim Einbau des ComBAR® Thermoanker konnten teilweise schon hier ausgeräumt werden.

Nun ging es an den praktischen Einbau: Das Fertigteilwerk hatte die Schalung für die Vorsatzschale bereits auf einem Stahltisch vorbereitet und bewehrt. Von uns wurden nun die Dämmplatten zugeschnitten und an die vorgegebene Form angepasst.

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Die Aufteilung der Thermoanker wurde aus dem Verlegeplan unserer Anwendungstechnik übernommen und die Löcher für die Thermoanker in den Dämmplatten an den markierten Stellen mit einem Spiralbohrer, bzw. mit einem Heißluftfön, eingebracht.

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Nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten konnte betoniert werden. Die Dämmplatten wurden auf den frischen Beton aufgelegt und die Thermoanker einfach per Hand, mit leichten Drehbewegungen, eingesteckt, kurz angerüttelt, fertig. Es war nicht erforderlich, mit dem Hammer nachzuhelfen.

Zwei Tage später konnte die Vorsatzschale mit der Dämmung und den Thermoanker gewendet und in die vorbereitete Innenschale eingeführt werden. Die sogenannte “Hochzeit” der beiden Schalen war vollzogen.

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Die erste Thermowand war hergestellt, es gab keine Probleme und auch das ausführende Fertigteilwerk konnte überzeugt werden. Der Einbau ging schnell und reibungslos über die Bühne.
Wir vom Einbaumeister-Team sind gespannt auf neue Herausforderungen und freuen uns, wenn Sie von unserem Rundum-Service Gebrauch machen.

Den zuständigen Ansprechpartner in Ihrem Gebiet finden Sie unter folgendem Link: www.schoeck.de/de/verarbeiter-und-haendler-beratung#einbaumeister

6 Kommentare

Detlef Leißner
03. Februar 2014 um 11:25

Klasse Bericht und schön das der Kunde, durch deine Unterstützung, den Einbau des TA positiv bewertet.
Kompetenter und super Kollege, schön das u dabei bist.
Detlef Leißner EM Nord

Alexander Hettler
03. Februar 2014 um 14:10

Hallo Lars,
das nennt man mal einen Einstand, gleich einen zufriedenen Kunden und positive Eindrücke vom Thermoanker hinterlassen. Weiter so!!!
Alexander Hettler, PM Thermoanker

Christoph Meul
07. Februar 2014 um 14:20

Dem kann ich mich nur anschließen. Gut, daß wir euch EM haben und herzlich willkommen im Schöck-Team!!
Christoph Meul, Leiter Produktingenieure

Sophie Baratra, Marketing
11. Februar 2014 um 09:10

Toller Beitrag über den Einbau von Thermoanker. Es freut mich!

Cornelia Kaltenbach
14. Februar 2014 um 13:16

Hallo Lars, du siehst an den Kommentaren: Du überzeugst als Einbaumeister 🙂 Ich bin gespannt auf weitere Berichte von dir!

Georg
01. November 2016 um 12:37

Besten Dank für den tollen Beitrag. Natürlich sollte man als Handwerker immer überzeugendes Werkzeug zur Hand haben.
Beste Grüße,
Georg

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