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09. November 2012

Schöck Förderprogramm 2012 – „Unsere Erfolgsfaktoren: Die richtige Unternehmensstrategie und unsere Mitarbeiter“

von Barbara H.

Am 23.-24.10.2012 fanden die Module „Mitarbeiter/innen“ sowie „Unternehmensführung/-struktur/-steuerung“ im Rahmen des Schöck Förderprogramms 2012 am Standort Baden-Baden statt. Hierfür nahmen sich u.a. Nikolaus Wild (Vorstandsvorsitzender) und Peter Richter (Bereichsleiter Kaufmännischer Bereich) die Zeit, den Teilnehmern aktuelles Unternehmenswissen zu vermitteln.

Der erste Tag startete mit dem Thema „Strategische Personalentwicklung“, wo die Teilnehmer in Kleingruppen gefordert waren, ein für Schöck passendes Kompetenzmodell für Führungskräfte zu entwickeln. Barbara H. erläuterte die wichtigsten Ziele sowie verschiedene Instrumente der Personalentwicklung, wie bspw. die Potenzialanalyse.

Im Anschluss führte Herr Maschauer eine praxisnahe Fallstudie durch, die es den Teilnehmern ermöglichte, relevante Handlungsfelder der Personalarbeit kennenzulernen. Christina Sailer (Personalreferentin) präsentierte die Methoden der Nachwuchsgewinnung anhand verschiedener Berufsausbildungen und dualer Studiengänge, die Schöck anbietet. Den Tag beschloss Herr Maschauer mit einem Einblick in die strategische Personalarbeit, vor allem im Kontext der zunehmenden Internationalisierung.

Alexander Maschauer, Leiter Personalmanagement

Zukunft gestalten

„Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.“
(John Galsworthy, Englischer Nobelpreisträger, 1867 – 1933)

Dieses treffende Zitat findet sich auf Seite 3 der Schöck Unternehmensstrategie 2015, die Nikolaus Wild (Vorstandsvorsitzender) den Teilnehmern in spannender Art und Weise näher brachte. Der Ur-Anspruch von Eberhard Schöck „einfach besser bauen“ spiegelt sich im hohen Anspruch an Kunden- und Partnerorientierung wieder und findet sich auch in der Strategie konkret formuliert. So ist Schöck „immer einen Schritt voraus“.

Nikolaus Wild, Vorstandsvorsitzender

Wir sind Problemlöser

Um sich vom Wettbewerb abzuheben, gilt es, unsere Kernkompetenzen zu stärken. Was uns auszeichnet: Wir sind Problemlöser! Herr Wild führte an, dass bei Schöck jede Reklamation als ein Verbesserungsvorschlag gesehen wird. Unsere Kunden bemerken sehr wohl, dass wir aus Fehlern lernen. Dies wird uns u.a. in Kundenbefragungen zurückgemeldet. Unsere langjährige Erfahrung, vor allem die Kontinuität in den Beziehungen zwischen Kunden und Mitarbeitern zeichnen uns als bewährten Partner aus. Aktuelle Herausforderungen sind das Erkennen von Trends und die damit erforderliche Veränderungsbereitschaft, internationale Prozesse sowie die dadurch notwendige interkulturelle Kompetenz. Unsere Chancen liegen laut Herrn Wild im Megatrend „Energieeffizienz“ und im Modernisierungs- und Sanierungsmarkt. Wichtige Zielgruppen der Zukunft sind Architekten und Bauphysiker, die es für Schöck zu gewinnen gilt.

Risiken kalkulierbar machen

Am Nachmittag führte Peter Richter die Teilnehmer in die Organisation des Risikomanagements ein. Hierbei erklärte er das Vorgehen zur validen Einschätzung von Risiken, nämlich durch Priorisierung anhand einer Relevanz-Skala. Risiken müssten so weit reduziert werden, dass man sie „handlen“ kann, so Herr Richter.

Peter Richter, Bereichsleiter Kaufmännischer Bereich

Im Anschluss vermittelte Alfred Wudy (Leiter Controlling) den Anwesenden ein Verständnis des Begriffes „Controlling“, das nicht „kontrollieren“ bedeutet, sondern wo die Zielsetzung vielmehr darin besteht, das Unternehmen permanent durch Kennzahlen steuern zu können. Alexander Fahrentholz erläuterte den Teilnehmern das Management Info System (MIS), Matthias Lamprecht die Balanced Scorecard (BSC).

Die letzte Sequenz gestaltete Peter Richter als Workshop in Teilgruppen. Aufgabe war, anhand aussagekräftiger Unternehmenskennzahlen dreier vorgeschlagener Unternehmen, sich für die Investition in eines davon zu entscheiden. So erlebten die Teilnehmer hautnah, welchen Informationswert Kennzahlen wie bspw. Cash Flow, Eigenkapitalrentabilität und Investitions- oder Eigenmittelquote für das Fällen wichtiger Entscheidungen in Unternehmen haben.

Teilnehmer konzentriert bei der Gruppenarbeit

Dem vierten Modul schloss sich am 06.-07.11.2012 ein Planspiel an, das von Prof. Erich Riess von der DHBW Karlsruhe geleitet wurde.

Die Feedbacks zu den bisher gelaufenen vier Modulen der Teilnehmer waren durchweg positiv, nachfolgend einige Zitate aus den Feedbackbögen:

„Beeindruckt hat mich die Begeisterungsmöglichkeit der Referenten in der Welt der trocknen Zahlen.“

„Das Miteinbeziehen der Gruppe ist und war ein sehr guter und wirkungsvoller Bestandteil in den einzelnen Präsentationen.“

„Mich hat der Einblick in das Tun und Handeln der einzelnen Fachbereiche begeistert.“

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