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09. Mai 2012

Wenn das Gefühl stimmt

von Wolfgang Ackenheil

Nur wenige Meter vom Rhein entfernt, der gemächlich so dahin floss, strömten die zahlreichen Gäste in das herrschaftlich anmutende Kurfürstliche Schloss zu Mainz. Und lässt erahnen welche Empfänge hier einst in früheren Jahrhunderten stattfanden.

Diesmal war es auch wieder ein Empfangsort. Statt Fürsten und Grafen mit Gefolgsleuten waren es die Manager und Mitarbeiter moderner erfolgreicher Unternehmen mit weiteren Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Presse. Anlass war die Verleihung der Preise für Deutschlands Kundenchampions 2012® und Deutschlands Mitarbeiterchampions 2012®. Moderator Dr. Nikolaus Jackob begrüßte die Gäste in dem großen Saal, wo vor einigen Monaten noch die Mainzer Fasenacht die Oberhand hatte. Die festlich dekorierten Tische waren von Kronleuchtern in eine gedämpfte exklusive Stimmung gehüllt. Die Stimmung war jedoch alles andere als gedämpft, sondern heiter frisch, was der geistreichen witzigen Moderation von Dr. Jackob zu verdanken war.

Um Stimmung ging es auch bei dem offiziellen Grußwort der rheinland-pfälzischen Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Eveline Lemke, die nach einer Ode an das Bundesland Rheinland Pfalz gleich in medias res ging. Sie brachte es auf den Punkt, was erfolgreiche Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsunternehmen ausmache. „Wir hängen den Service richtig hoch“, betonte Ministerin Lemke. Und es sei wichtig, dass die Unternehmen tief eintauchen in die Arbeit ihrer Kunden. Nur so ist exzellente Kundenorientierung möglich, wie sie auch an dem heutigen Abend ausgezeichnet werde. Exzellent seien auch der Wein und die Kultur in der Region, wie Christopher Sitte, Wirtschaftsdezernent der Gastgeberstadt Mainz hervorhob.

Die Spannung stieg nun mehr und mehr. Zwischen den einzelnen Gängen des Menüs wuchs der Appetit auf die Unternehmen, die so viel Gutes zu berichten hatten. Und dabei stets die Frage auftauchte: Welche Rolle wird Schöck spielen? Welche Platzierung haben wir erreicht? Wir mussten uns noch gedulden und das Herzklopfen aushalten. Wie wichtig es ist, Herzblut in die Mitarbeiter zu stecken, konnten wir von den Mitarbeiterchampions lernen. Wer nachhaltig erfolgreich sein will, müsse kundenorientiert und mitarbeiterorientiert zugleich sein, bestätigte Prof. Dr. Gregor Daschmann als Vorsitzender des Initiatorenkreises. Nun war es soweit. Die Ehrungen begannen. Nach einem Einblick in erfolgreiche Mitarbeiterbindung und einen Exkurs zum Spargelgericht ging es nun zur Kundenbindung. Hier lautet das Erfolgsrezept: Leistung + Begeisterung = hohe emotionale Kundenbindung. Begeisterung ist mehr als Zufriedenheit. Und Begeisterung ist Gefühl. Und das muss stimmen. Das propagierte zuvor auch Ministerin Lemke. Schöck scheint diese Formel zu beherrschen.

Ein erleichterter Jubel ging dann durch die Schöck-Tische, als das Ergebnis der Jury verlesen wurde – 1. Platz in der Kategorie Mittelständische Unternehmen. „Schöck hat Kundenorientierung im Leitbild fest verankert“, lobte Dr. Wolfgang Kaerkes, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGQ in seiner Laudatio. Auffallend sei auch die unverwechselbare, positive Unternehmenskultur, die von einem lange zusammenarbeitenden Vorstands- und Führungsteam gemeinsam mit den Mitarbeitern ausgestaltet und gelebt würde. Michael Schmitz, Vorstand Vertrieb und Thomas Lange, Vertriebsleiter Deutschland, nahmen stellvertretend die Urkunde entgegen.

Sie waren stolz. Wir waren alle stolz. Wir konnten Kunden zu Fans machen und die Sympathie weiterer Kunden gewinnen.

Sie haben es in Ihrer Bewertung der Marktforschung bewiesen. In der Runde der Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen sparte Michael Schmitz auch nicht mit Lob; „Der Schlüssel zum Erfolg seid ihr, die Mitarbeiter im direkten persönlichen Kundenkontakt. Wir haben dazu schon früh unsere Organisation angepasst und einzelne Spezialistenteams für unsere Kunden gebildet. Das zahlt sich heute aus.“ Bei allen wissenschaftlichen Erfolgsformeln, durchdachten Organisationsstrukturen und hilfreichen Werkzeugen im Tagesgeschäft werden wir in Zukunft auf eines ganz besonders achten: dass das Gefühl stimmt. Bei den Kunden und bei den Mitarbeitern. Wie erleben Sie uns?

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