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20. November 2009

Schöck ComBAR® und SLD treffen sich bei den BWT-Symposien 2009

von Benjamin Juette

In Hamburg und Hannover fanden am 10. bzw. 11. November zwei weitere Bewehrungstechnik –Symposien statt. Neben den Referenten vom DIBt, den Firmen Hilti und Migua, sowie dem Ingenieurbüro Hegger und Partner hielten meine Kollegin Diana Abel, Produktmanagerin der Schöck Produkte Dorn und Bole®, und ich, Ben Jütte, Produktmanager Schöck ComBAR®, Vorträge über Bauwerksfugen mit Schwerlastdornen bzw. über glasfaserverstärkte Kunststoffbewehrung.

Frau Abel erklärte in übersichtlicher und leicht verständlicher Form die Unterschiede zwischen herkömmlich erstellten Konsolen bzw. Bauteilfugen und einer wesentlich einfacheren Bauweise unter Einsatz von Dornen. Unter Anderem wies sie darauf hin, dass auch Konsolen durch den Einbau von Schwerlastdornen, z. B. unter Kranbahnträgern, vermieden werden können. Damit entfallen diese oft für die Gebäudetechnik sehr lästigen Hindernisse. In der Gesamtplanung bzw. den Gesamtkosten des Gebäudes können somit erhebliche Einsparungen in Bauzeit und Kosten erreicht werden.

Wie stark die Bauweise mit Dornen wirklich ist veranschaulichte Frau Abel mit mehreren Konstruktionsbeispielen und Bildern.

Wow, ist der Dorn stark!

Ich brachte einen zwei Meter langen ComBAR® Stab mit 8 mm Kerndurchmesser mit in die Symposien, den er im Laufe seines Vortrags verbog um zu zeigen, dass sich das linear elastische Material nach dem Verbiegen wieder in seine Ausgangsform zurückstellt. Beim Durchreichen des Stabes durch die Besucherreihen konnten die anwesenden Architekten und Bauingenieure einen Eindruck davon bekommen wie sich der neuartige Baustoff, mit einem viertel des Eigengewichts von Betonstahl, anfühlt.

Anhand mehrerer Fotos von bereits ausgeführten Bauvorhaben erläuterte ich, wann und unter welchen Umständen der Einbau der neu entwickelten nicht rostenden und elektro-magnetisch nicht leitenden Bewehrung für den Ingenieur bzw. den Bauherr technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Wie immer haben die Symposien, denke ich, allen Teilnehmern und den Referenten großen Spaß gemacht. Natürlich haben dazu die gemeinsamen Abendessen aller Referenten einen maßgeblichen Anteil beigetragen. Die Diskussionen in den Kaffeepausen mit den Besuchern, unseren Kunden und den Kollegen sowie die regen Fragen nach den Vorträgen will ich hier aber auf keinen Fall unterbewerten, sie waren allesamt klasse.

Jetzt hoffe ich nur, dass Sie das auch so sehen. Über eine kurze Rückmeldung wie Sie die BWT-Symposien empfunden haben bzw. was Sie von den Bewehrungstechnikprodukten von Schöck halten würde ich mich sehr freuen. Super wäre übrigens auch zu erfahren was wir noch besser machen können.

Letzte Frage an dieser Stelle: konnten Sie schon Erfahrungen mit den Schöck Dornsystemen oder dem Schöck ComBAR® machen?

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