Solitair Kluth

Schöck Tronsole® erreicht DEGA Klasse A

Im Januar 2018 hat die Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA) die aktualisierte DEGA Empfehlung 103 veröffentlicht. Die bauaufsichtlich relevante DIN 4109 definiert die Mindestanforderungen an den Schallschutz von Gebäuden. Verschiedene Urteile des Bundesgerichtshofs und Veröffentlichungen bestätigen, dass die Mindestanforderungen nicht mehr ausreichend sind und im Allgemeinen ein höherer Standard gefordert ist.

Die DEGA definiert in der Empfehlung 103, dem „Schallschutzausweis“, sieben Schallschutzklassen zur Bewertung von Wohnraum. Dies ermöglicht Planern und Bauherren bereits in der Planungsphase ein gewünschtes Schallschutzniveau festzulegen. Besonders die anschaulichen Definitionen der Klassen ermöglichen auch „Nicht-Experten“ eine gute Einschätzung der zu erwartenden Situation. Die Klasse A* steht für einen sehr guten Schallschutz, bei dem ein ungestörtes Wohnen, nahezu ohne Rücksichtnahme gegenüber den Nachbarn, möglich ist. Die Klasse E und F beschreiben einen schlechten Schallschutz, der deutlich unter den Mindestanforderungen der DIN 4109-1 liegt, wie er in älteren Gebäuden auftreten kann. In Bezug auf den Trittschallschutz in Gebäuden wird die subjektive Wahrnehmung von Gehgeräuschen aus benachbarten Wohneinheiten als Orientierung verwendet. Die DEGA-Klasse D entspricht den Mindestanforderungen nach DIN 4109-1. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass bei den Mindestanforderungen Gehgeräusche deutlich hörbar sind und die Mindestanforderungen in einem Wohnungsbau mit „üblichen Qualitäts- und Komfortstandards“ nicht mehr ausreichend sind.

Neue Einteilung der Schallschutzklassen

Zu beachten sind die neuen Grenzwerte der Schallschutzklassen. Die neuen Mindestanforderungen an Treppen im Neubau liegen bei einem bewerteten Norm-Trittschallpegel von L’n,w ≤ 53 dB. In 5 dB Schritten werden die neuen Grenzwerte definiert. Dadurch verschiebt sich die Einteilung der Klassen zu den bewerteten Norm-Trittschallpegeln. Dies hat einen positiven Effekt auf die Einstufung der Schöck Tronsole®. Im detaillierten Nachweis von Treppen nach DIN EN ISO 12354-2 erreicht die Schöck Tronsole® im Massivbau die DEGA Klasse A mit L’n,w ≤ 38 dB. Somit sind Gehgeräusche in der subjektiven Wahrnehmung nicht hörbar und nicht nur im „üblichen“ Wohnungsbau, sondern auch im gehobenen Wohnungsbau die optimale Systemlösung.

Übersicht der DEGA-Schallschutzklassen für Treppen

Die sehr guten Schallschutzwerte werden dabei immer im Schallschutzsystem erreicht. Bei hohen Anforderungen ist es besonders wichtig auf Schallschutzsysteme zurückzugreifen, die geprüft wurden. Schallschutzsysteme kennzeichnen sich dadurch, dass das gesamte Bauteil vom Gebäude akustisch getrennt wird. Entscheidend bei Treppen ist die Ausbildung der Fugen, sowohl im Bereich der Lastübertragung, als auch die Fuge zur Treppenhauswand. Es ist daher wichtig, auf geeignete Materialien zurückzugreifen, die die Schallübertragung minimieren.

Werte durch Baumessungen bestätigt

Nicht nur im detaillierten Nachweis nach DIN EN ISO 12354-2 erreicht die Tronsole® die DEGA Klasse B und teilweise A, auch verschiedene Baumessungen in Mehrfamilienhäusern bestätigen die Werte. Unabhängige Prüfinstitute haben in verschiedenen Baumessungen in Deutschland und Österreich die sehr gute Trittschallverbesserung und damit zu gleich die Übertragbarkeit des detaillierten Nachweisverfahrens auf die Situation im Gebäude bestätigt:

Wohnpark in der südlichen Luisenstraße, Karlsruhe, DE

www.schoeck.de/de/referenzen/wohnpark-in-der-suedlichen-luisenstrasse

Landesklinikum Mauer: Klinisch gute Trittschallwerte, Mauer, AT

www.schoeck.at/de-at/presse/landesklinikum-mauer-klinisch-gute-trittschallwerte


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