Wolfgang Ackenheil

Ehre wem Ehre gebührt

Es zählt immer zu den besonderen Momenten, wenn ich unserem Firmengründer Eberhard Schöck auf dem Firmengelände begegne und wir ins Gespräch kommen. Er ist immer sehr interessiert, was sich alles tut. Doch vor wenigen Tagen war es anders herum. Das alleinige Interesse galt ihm. Denn Eberhard Schöck wurde für sein Lebenswerk mit der Staufermedaille in silber für seine zahlreichen Produktinnovationen und nachhaltigen sozialen Aktivitäten im In- und Ausland geehrt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreicht Eberhard Schöck die Staufermedaille in Silber und Urkunde.

Vertreter der Stadt Baden-Baden und lokalen Politik haben dies erkannt und ihn für die Medaille vorgeschlagen. Zugegeben: Ich kannte diese Medaille vorher nicht und habe nachgeschlagen. Die Staufermedaille ist eine persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg für besondere Verdienste um das Land und seine Bevölkerung. Damit werden Personen geehrt, die sich über die beruflichen Pflichten hinaus nachhaltig, ehrenamtlich, gesellschaftlich oder bürgerschaftlich engagieren. Das trifft in der Tat auf Eberhard Schöck zu.

So kam der Dank für dieses außergewöhnliche Engagement zu Recht von ganz oberster Stelle vom Ministerpräsident, vertreten durch Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Sie nutzte die Gelegenheit der Ehrung zu einem Werkrundgang. Mitglieder des Vorstands von Schöck führten Dr. Hoffmeister-Kraut mit einer kleinen Delegation durch das Schöck Museum und warfen mit ihr einen Blick in die Produktion.

Eberhard Schöck begrüßte einen Teil seiner Gäste zum Auftakt des Werkrundgang im Schöck Museum.

Sichtlich beeindruckt ist sie in unserem Betriebsrestaurant eingetroffen, wo alles festlich angerichtet war. Es herrschte lebhaftes Gedränge mit Vertretern der Stadt Baden-Baden, der Stiftungen, dem Vorstand und Aufsichtsrat der Schöck AG, Politik, Wirtschaft, Presse sowie Freunden der Familie.

„Eberhard Schöck hat mit seinem unternehmerischen Wirken über Jahrzehnte den Grundstein für die heutigen Erfolge der Schöck Gruppe gelegt. Zugleich sind er und seine Familie für uns alle ein Vorbild: Bodenständig, zuverlässig, gesellschaftlich engagiert und mitmenschlich“, resümierte Vorstandsvorsitzender Alfons Hörmann bei der Eröffnung des Festakts bevor er an die Laudatorin Dr. Hoffmeister-Kraut überleitete. Sie betonte: „Herr Schöck zeigt vorbildlich, wie sich unternehmerischer Erfolg und soziales Engagement verbinden lassen. Er ist ein schöpferischer Unternehmer im besten Sinne.“ Dem schloss sich Oberbürgermeisterin Margret Mergen an, für die das soziale Engagement eine Bereicherung für die gesamte Region ist.  Peter Möller, geschäftsführender Vorstand der Eberhard-Schöck-Stiftung rundete das Bild mit den Erfolgen der Stiftungen ab. Sehr berührt nahm Eberhard Schöck all die Worte entgegen. Es gab allen Grund zum Feiern. Nein eigentlich zwei Gründe. Denn ganz zufällig fiel die Verleihung der Staufermedaille auf seinen 83. Geburtstag. So ging die Ehrung dann nahtlos in eine Geburtstagsfeier über. Ehre wem Ehre gebührt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (zweite von links) und Oberbürgermeisterin Margret Mergen (zweite von rechts) freuen sich mit Eberhard Schöck (dritter von links) im Kreis der Initiatoren und Förderern der Ehrung mit Vertretern aus Unternehmen und Stiftungen.


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