Timo Wagenbrenner

Ready for Takeoff

Mit gepackten Koffern, voller Vorfreude und dennoch leicht gemischter Gefühlslage machte ich mich Anfang Januar auf den Weg an den Frankfurter Flughafen. Mein Ziel? London! Genauer gesagt Oxford. Mein Fazit nach drei Monaten: jede Menge neue Erfahrungen, super Kollegen und einfach eine klasse Zeit.

Sicht vom Turm der St. Mary Church in Oxford

In Oxford angekommen, bezog ich erstmal meine Unterkunft, mit welcher ich schon mal eine gute Wahl getroffen hatte. Groβ, gut ausgestattet, ruhig, aber dennoch zentral gelegen. Vor meinem ersten Arbeitstag am Montag hatte ich dann noch Zeit, mich etwas in Oxford umzusehen.

An meinem ersten Tag bei Schöck Ltd in Bicester wurde ich morgens von Sally Allington empfangen, durch die Räumlichkeiten geführt und dem Team vorgestellt. Meinen Arbeitsplatz hatte ich im „Internal Sales“ Büro. Meine Aufgaben? Projektmanagement, Erstellen von Angeboten und Bestellungen, Bearbeiten von Kundenanfragen sowie Rechnungs- und Lieferungsnachweise bearbeiten. Hinzu kamen die täglichen Übersetzungen aus dem Deutschen oder ins Deutsche, mit welchen ich den Kollegen behilflich sein konnte.

In meiner zweiten Woche durfte ich einen Auβendienstmitarbeiter zu einem Kundentermin nach London begleiten, was für mich eine ganz neue und von daher sehr interessante Erfahrung war.

Anfang März ging es dann auf die EcoBuild in London. Da ich selbst noch nie eine Messe besucht hatte, auf der Schöck selbst Aussteller war, war es für mich besonders interessant zu sehen, wie sich Schöck hier präsentiert. Den Tag darauf verbrachte ich mit Matthew Bird, einem der „Regional Sales Manager“. Er zeigte mir einige unserer aktuellen Groβprojekte in Londone, wie beispielweise die Baustellen rund um das Wembley Stadion.

Von links nach rechts: Michael Revans, Chris Willett, Wolfgang Ackenheil, Christine Bartnes, Philip Yiu, Robert Oakes, Alfons Hörmann, Sally Stracey, Dieter Hardock, Simon Hill, Solitair Kluth, Simon Howland, Diana Vega, Timo Wagenbrenner

Baustellenbesichtigung: Wembley Park (Canada Gardens)

An meinen Wochenenden wurde ich zum Touristen und schaute mich in Oxford und Umgebung um. Da Oxford genug zu bieten hatte, wurde das auch nicht langweilig. Vor allem an Colleges, Büchereien, Museen und Pubs mangelt es hier nicht. Einen Groβteil meiner Wochenenden verbrachte ich allerdings in London, eine Stadt, die man einfach lieben muss, was meine häufigen Besuche erklärt. London ist an Vielseitigkeit wohl kaum zu überbieten. Von klassischem Sightseeing, Museumsbesuchen, Parkanlagen über Themsespaziergängen bei schönem Wetter, es wird nicht langweilig. Selbst an meinem vierten Wochenende in Folge fand ich deshalb noch unbekannte Plätze.

Greenwich observatory

Buckingham Palace bei typisch englischem Wetter

Zusammenfassend steht für mich fest: Es waren drei super Monate, in denen ich sowohl fachlich als auch persönlich viel gelernt habe, in denen ich viele tolle Kollegen kennen und schätzen gelernt habe und in denen sich für mich nochmals bestätigt hat, bei meinem Berufseinstieg die richtige Wahl getroffen zu haben. Besonders die tolle Stimmung und Umgangsweise im Team möchte ich hier nochmals erwähnen. Es ist eine wirklich tolle Gruppe, welche super zusammenarbeitet und Spaβ bei der Arbeit hat, oder wie Sally immer meinte: „You will never ever find an office like this again“.

Ein groβes Dankeschön zum Abschluss noch an Anja Hauβ (Ausbildungsleitung), Alexander Faisz (Ausbilder) und Petra Schneider (Assistenz Personalmanagement), die mich bei der Planung und Organisation tatkräftig unterstützt haben und natürlich ganz besonders dem ganzen Team in England für die drei Monate vor Ort.

Pünktlich zum nächsten Theoriesemester geht es diese Woche wieder zurück nach Deutschland, wo ich die nächsten drei Monate an der Dualen Hochschule verbringen werde, sprich „cleared to land“ und zurück auf den Boden der Tatsachen.


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