Barbara Hirth

„An einem Strang ziehen“

Man denkt an einen Wettbewerb im Tauziehen beim Anblick der Kolleginnen und Kollegen. Jeder hat das Ende einer Kette in der Hand und zieht. Es ist eine lebensnahe Darstellung, was eine Lieferkette (Supply Chain) bedeutet. Dieses und viele weitere Themen wurden in den Modulen 3 und 4 des Schöck Förderprogramms vorgestellt.

Die Härteprobe – Wann reißt die Lieferkette? Geert Pannekoek (NL), Sandro Gonzales, Wolfgang Smets, Grégory Ghiti, Jasmin Schär (CH), Larissa Hecht, Ruzica Artukovic

Flexibilität und Beweglichkeit sind notwendige Voraussetzungen, um Kundenwünsche zeitgerecht und in bester Qualität zu erfüllen. Und wenn der Kunde den Zug erhöht – sprich, wenn er neue Anforderungen hat, zum Beispiel einen kurzfristigen Auftrag oder eine Erhöhung der Liefermenge? Wie reagieren dann die betreffenden Abteilungen im Unternehmen? Wolfgang Smets (Bereichsleiter Supply Chain Management) machte das anhand dieser spielerischen Übung für die Teilnehmer direkt erlebbar.

Wie beste Qualität und Exzellenz außerdem möglich wird? Dieser Frage gingen die Teilnehmer mit den Referenten des Moduls „Prozesse & Tools“ auf den Grund. Ein gutes Projektmanagement, das Standardisieren der Prozesse, konsequentes Qualitätsmanagement und kontinuierliche Verbesserung sind hierzu wichtige Bausteine.

Gemeinsame Begutachtung am realen Objekt. Larissa Hecht, Melanie Wanielik, Sandro Gonzales, Geert Pannekoek (NL)

Ideen sammeln zur Ursache-Wirkungs-Analyse. Grégory Ghiti, Walter Dittmann, Jasmin Schär (CH), Nelly Ernst, Ruzica Artukovic.

Im Modul „Personalmanagement“ kam in diesem Jahr – neben der Personalstrategie, der Personalwirtschaft, der Rekrutierung und der Personalentwicklung – mit dem Thema „Personalmarketing“ ein neues Thema auf die Agenda. Hier war zunächst eine Abgrenzung zum Produktmarketing notwendig, die Carolin Hotz (Personalreferentin) klarstellte: Ziel des externen Personalmarketings ist es vor allem, das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber am Arbeitsmarkt zu präsentieren. In Teilgruppen analysierten die Teilnehmer die Arbeitgeber-Marke und entwarfen drei „Schöck-Persönlichkeiten“.

Wie wäre die Marke „Schöck“ als Mensch?

Auch interessant: In speziellen Bewertungsportalen können Arbeitnehmer ihre Einschätzung abgeben, wie attraktiv sie ihren Arbeitgeber finden. Beispiele hierfür sind www.kununu.de oder www.glassdoor.de.

Das Schöck Förderprogramm ist ein firmeninternes Konzept zur Förderung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Teilnehmer werden durch ihre Vorgesetzten im jährlichen Mitarbeiterentwicklungsgespräch benannt. Es dient dazu, Schöck „als Ganzes“ kennen und verstehen zu lernen. Dazu gehören nützliche Werkzeuge für die Leitung von Projekten, aber auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse und überhaupt „über den eigenen Tellerrand zu schauen“. Neben dem fachlichen Lernen bieten die sieben Veranstaltungen auch die Chance, sich intern mit anderen Kollegen zu vernetzen. Das ist umso interessanter, da auch immer wieder Mitarbeiter aus den internationalen Standorten teilnehmen. In diesem Jahr begrüßen wir z.B. Kollegen aus den Niederlanden, der Schweiz und Ungarn. Und einige der Kolleginnen und Kollegen vom Standort Baden-Baden haben auch internationalen Hintergrund. Dieses Jahr sind Frankreich, Kroatien und Peru vertreten. Also eine multikulturelle Gruppe, die sich im Programm zusammenfindet.

Tibor Laczko (HU), Ruzica Artukovic, Melanie Wanielik, Larissa Hecht, Nelly Ernst, Jasmin Schär (CH), Geert Pannekoek (NL), Thomas Stürzl (Vorstand), Grégory Ghiti

Insgesamt sieben Tage sind prall gefüllt mit aktuellen Themen aus allen Unternehmensbereichen, z.B. Strategie, Unternehmensführung, Prozesse und Tools und Personalmanagement. Hochkarätige interne Referenten sind im Einsatz, vom Vorstand über Bereichsleiter bis zu Fachexperten aus den Abteilungen. Im Oktober folgen die letzten Module mit einem zweitägigen Planspiel zu betriebswirtschaftlichen Grundlagen sowie einem Modul zu den Themen „Finanzen & Controlling“.

 


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