Werner Hein

Schöck Tronsole® Typ T – Einbau vor der Kamera

Wenn  ein Filmteam beim Einbau unserer Produkte dabei ist, verändern sich plötzlich Zeit und Raum. Ich habe das am eigenen Leib erfahren und zwar bei der Produktion des neuen Einbaufilm zur Tronsole® Typ T in Ortbeton.

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Im Produktmanagement Schalldämmung hatten wir entschieden, den einfachen und fehlerfreien Einbau unserer Produkte zu zeigen. Dazu legten wir gemeinsam mit dem Marketing und dem Filmteam ein Storyboard an, das die einzelnen geplanten Einbauschritte beschreibt. Je genauer ein solches Storyboard steht, umso einfacher und geordneter verlaufen später die Filmaufnahmen.

Mit dem erstellten Storyboard musste dann noch eine geeignete Baustelle mit Ortbetontreppe in unserer Umgebung gefunden werden. Nach einem Gespräch mit der Führung des Bauunternehmens Haas & Haas GmbH war diese bald gefunden. Ein Einfamilienhaus in Iffezheim, mit Arztpraxis und zwei übereinander liegenden halbgewendelten Ortbetontreppen, war im Entstehen. Die untere Treppe war bereits geschalt. Jetzt mussten schnell alle Absprachen mit den Beteiligten getroffen werden, damit wir den Einbau der oberen Treppe filmen konnten. Nach einem Telefonat mit dem Geschäftsführer des Bauträgers Bau 72 Wohn- und Industriebau GmbH, Herr Seiler, waren alle Absprachen geführt und Genehmigungen erteilt. Ein Glücksfall, es konnte also sofort losgehen.

Die halbgewendelten Treppen hatten auch zwei Auflagerpunkte mit Tronsole® Typ Q in der Planung. Darüber waren wir sehr erfreut, so konnten wir den Einbau der Tronsole® Q auch direkt in den Kasten bekommen.

Die Feinabsprachen wurden mit den Architekten von Bau 72, dem Statiker und natürlich mit dem Polier Reinhard Berger geführt. Ein Termin für den ersten Drehtag wurde festgelegt. Als ich allerdings zählte, wie viele Personen bei den Aufnahmen dabei sein mussten, war klar, dass wir umplanen mussten. Die Decke und das Podest mussten vorher betoniert werden, damit die beteiligten Personen einen sicheren Stand haben und sich nicht an der Deckenbewehrung verletzen. Der erste Drehtag wurde also verlegt, konnte aber erfolgreich nachgeholt werden. Es wurde ein Ortbetonstreifen betoniert, auf dessen Schalung dann die Tronsole® T montiert und dabei gefilmt werden sollte. Als alles soweit stand, machte sich der Polier daran, die Tronsole® Typ T einzubauen. Normalerweise braucht er dafür ca. 10 Minuten.

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Jetzt aber wurde erst einmal trocken geübt, das Lampenfieber abgebaut und verschiedene Positionen eingenommen. Es wurden verschiedene Lichtpositionen ausprobiert und für Ruhe gesorgt, da wir die Einbaugeräusche auch aufnehmen wollten. Als dann alles soweit in Ordnung war, lief jemand durchs Bild, und das Ganze musste wiederholt werden. Der erste Drehtag hatte einen halben Arbeitstag geschluckt.

Am zweiten Drehtag stand bereits die Schalung der halbgewendelten Ortbetontreppe. Ein handwerkliches Kunstwerk, das inzwischen nur noch wenige beherrschen.

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Einbaumeister Albrecht Späth und ich waren jetzt gefordert, die Fugenplatte Typ L an der Wand anzubringen. Anschließend haben wir die Brandschutzmanschetten, das Tragprofil und die bauseitige Bewehrung der Tronsole® Typ Q gesetzt. Jetzt konnte der Polier und Laiendarsteller Reinhard die Treppenbewehrung der Schalbretter für die Treppenstufen setzen.

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Am dritten Drehtag haben wir das Ausbetonieren der Wendeltreppe gefilmt. Eindrucksvoll verschwand die Tronsole® der Typen T und Q samt bauseitiger Bewehrung im Beton. Anschließend wurde die Treppe noch abgezogen.

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Am vierten Drehtag war unsere Arbeit schon fast getan. Es wurden lediglich die Überstände der Fugenplatte von 3 cm geschnitten, damit der Putzer nicht bis auf die Treppenstufen putzt.

Weiter zeigten wir den Architekten wie einfach es ist, den Schallschutz der Treppe über das Schöck System mit der blauen Linie am Ende zu kontrollieren.

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Die vier Drehtage ergaben sieben Minuten geschnittenen Film. Wir sind gespannt auf Ihr Urteil. Hier geht’s zum Film auf unserer Webseite.


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