Lars Dörfler

Mitreise unseres Vorstandsmitglieds Herr Stürzl

Als Einbaumeister bin ich ständig auf Tour und besuche Baustellen und Fertigteilwerke. Wie sich der ganz normale Alltag einen Einbaumeisters anfühlt, das wollte Herr Stürzl vor Kurzem ganz genau wissen. Deshalb nahm ich unseren Vorstand Mitte August auf eine Praxistour im Raum Frankfurt mit.

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Das erste Ziel  des Tages war das Fertigteilwerk Hofmann in Elsenfeld. Wir wurden von Herrn Kurt Ludwig, verantwortlich für die Decken- und Wandsysteme, und vom Geschäftsführer, Herrn Thomas Höhne, herzlich empfangen. Nach einer lockeren Unterhaltung mit einer Tasse Kaffee machten wir uns auf den Rundgang durch das Betonwerk.

Wir konnten in der Umlaufanlage alle Arbeitsschritte miterleben. Angefangen beim leeren Schaltisch, schauten wir uns folgende Arbeitsschritte an:

  • lasergesteuertes Aufzeichnen der Bauteile
  • Abschalen
  • Bewehren
  • Betonieren
  • Transport in die Wärmekammer
  • Ausschalen
  • Verladen der fertigen Betonelemente

Das Betonwerk Hofmann ist sehr fortschrittlich aufgestellt. Es verfügt über moderne Lasertechnik und selbst die benötigten Gitterträger für die Decken werden mit einem Schweißroboter selbst hergestellt, ohne Verschnitt und Abfall. Herr Höhne und Herr Ludwig haben sich sehr viel Zeit genommen und uns alle Arbeitsschritte ausführlich erklärt.

Bei der Balkonproduktion waren auch einige Schöck Isokorb® Typen verbaut – in diesem Fall als Höhenversatzkörbe.

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Nach dem Werkbesuch hatten wir uns noch einige Baustellen im Raum Frankfurt vorgenommen. Bei unserer ersten Baustelle, hier werden sieben Doppelvillen gebaut, waren alle Balkone mit Schöck Isokorb® angeschlossen.

Kurz vor der Mittagspause hatten wir Glück. Auf einer Baustelle im sogenannten Europaviertel wurden gerade Balkone angeliefert. Die Balkone, die als Vollfertigteile mit bereits anbetoniertem Isokorb® ausgeführt waren, wurden gerade mit dem Kran verlegt. Im Außenbereich des Gebäudes standen hierfür ausgerichtete Stahlstützen mit Holzträgern. Auf diese Unterstützung konnte der Balkon dann abgesetzt werden. Die Decke musste anschließend noch bewehrt und betoniert werden.

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Beim Verlassen der Baustelle entdeckten wir eine falsch herum eingebaute Tronsole® Typ F.  Für die Funktion der Tronsole® wäre es korrekt ausgeführt gewesen, das Elodur® Lager saß an der richtigen Stelle. Allerdings könnte sie wesentlich schneller an den Fertigteiltreppenlauf angeklebt werden und dann – fix und fertig beklebt – versetzt werden. Wir konnten dem Bauleiter einen Tipp für den Einbau geben und er bedankte sich für den Hinweis.

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Die Zeit auf den Baustellen verging sehr schnell und es war Zeit für eine Mittagspause. Wir fanden ein kleines Fischrestaurant und ließen uns Matjes mit Kartoffeln schmecken.

Ein letztes Objekt hatte ich für diesen Tag noch eingeplant. Ein Sanierungsobjekt, die Umnutzung eines Verwaltungsgebäudes in ein Wohngebäude. Das Bestandsgebäude war komplett mit Natursteinplatten verkleidet. Diese Verkleidung wurde bereits abgebaut und in die Deckenebene sollten unsere Isokorb® Typen RQS und RKS eingeklebt werden. Die Bohrungen für das erste Stockwerk waren bereits komplett erstellt, die Deckenstirnseite war nach unseren Vorgaben eingeschnitten. Die Isokorb® Typen RQS steckten trocken, ohne Kleber in den Löchern. So konnte ich einen Korb wieder herausziehen und Herrn Stürzl die Funktionsweise erläutern.

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Herr Stürzl konnte an diesem Tag einen guten Einblick in die Tätigkeiten der Einbaumeister gewinnen. Auch vom Einsatz unserer Produkte in Fertigteilwerken und auf Baustellen konnte er sich ein umfassendes Bild machen.

Mir hat der Tag mit Herrn Stürzl sehr viel Spaß gemacht und auch für mich war es eine interessante Erfahrung.


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1 Kommentar zu "Mitreise unseres Vorstandsmitglieds Herr Stürzl"
Alexander Hettler schreibt am 28. August 2015 um 14:23

Super Aktion!
Dieses war der erste Streich und der Schöck Thermoanker folgt sogleich!!!!

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