Detlef Leißner

Tronsole® Einbau am lebenden Objekt

Auf Wunsch einer Bauunternehmung aus Norddeutschland habe ich kurzfristig einen Schulungseinbau mit der Schöck Tronsole® auf einer Baustelle realisiert.

Da in Kürze bei einem Bauvorhaben trittschallgedämmte Treppen in hochwertigen Gebäuden eingesetzt werden sollen, verlässt sich der Unternehmer auf die Produkte von Schöck.

IMG_0675

Bei einem Baustellentermin haben wir mit den Polieren und Vorarbeitern der Subunternehmung im Vorfeld den Einbau an einem Originaltreppenlauf besprochen und demonstriert.

Folie

Dazu lagerten wir die einzubauende Treppe so, dass alle den Einbau mitverfolgen konnten. Während ich beim Demonstrationseinbau Produktvorteile und wichtige Einbautipps angesprochen habe, wurde dies gleichzeitig in die Landessprache der Mitarbeiter des Subunternehmers übersetzt.

IMG_0594

IMG_0595

Zum Einbau der Tronsole® wurde die Fertigteiltreppe zunächst mit Hilfe eines Mauersteins von Graten und Unebenheiten befreit. Somit war das vollflächige Ankleben der Tronsole® einfacher möglich.

IMG_0597

Anschließend wurden nur noch die zu beklebenden Flächen abgefegt. Damit war die Treppe für das Ankleben fertig vorbereitet.

Zuerst wurde die Tronsole® Typ B angeklebt. Dazu wurden die Klebefolien einfach abgezogen und die Tronsole® unter dem Treppenfuß fixiert.

IMG_0598

IMG_0606

Da die Auflagerfläche am Treppenfuß sehr groß ist, wurde der statisch nicht relevante Bereich in gleicher Weise mit der Fugenplatte Typ L beklebt. Damit konnte der Treppenfuß schallbrückenfrei auf der Deckenplatte aufgelagert werden.

IMG_0614

IMG_0618

Wichtig ist, dass alle auftretenden Material-Stöße sauber mit dem mitgelieferten Klebeband abgeklebt werden, damit das Fugenmaterial die Treppen lückenlos umschließt und die Treppe somit schallbrückenfrei eingebaut werden kann.

Bevor ich dann die Tronsole® Typ F eingebaut habe, demonstrierte ich noch ihre Einbauvorteile:

IMG_0625

IMG_0627

Das Clipscharnier garantiert eine exakte Abwinkelung der Schenkel von 90°, so dass sich das Element exakt der Geometrie der Laufkonsole anpasst. Gleichzeitig sorgt das biegesteife Scharnier dafür, dass die Tronsole® auch in Längsrichtung stets in Form bleibt, was für einen schnellen Einbau sehr wichtig ist.

IMG_0634

IMG_0639

IMG_0644

IMG_0643

Nachdem die Tronsole® Typ F mit den integrierten Klebebändern befestigt wurde, mussten seitlich noch die Fugenplatten angebracht werden.

IMG_0645

2013-11-19 11.22.41

Wir empfehlen, die Fugenplatten bündig an die Unterkante des Treppenlaufs zu halten und dann die Abdeckfolie des Klebebands entsprechend des Stufenverlaufs einzuritzen und abzuziehen. Damit ist gewährleistet, dass die Fugenplatten nur im Bereich des Treppenlaufes klebt und der Fugenplattenüberstand nicht verschmutzt.

IMG_0658

IMG_0660

Auch kleinste Reststücke lassen sich problemlos ankleben, da die Fugenplatte vollflächig mit Klebestreifen versehen sind.

Anschließend habe ich die Fugenplatten mit Hilfe einer Holzlatte ca. 4 cm über den Stufen abgeschnitten. Damit ist später gewährleistet, dass der Putz und der Treppenbelag die Fuge nicht überbrücken können (Schallbrücke!).

IMG_0654

IMG_0655

Auch hier mussten wieder alle Stoßstellen sauber mit dem Klebeband abgeklebt werden.

IMG_0664

IMG_0666

IMG_0665

IMG_0667

Nach 20 Minuten war der Treppenlauf vollständig und schallbrückensicher mit Trittschalldämmung eingepackt – er musste nun nur noch verlegt werden.

IMG_0676

IMG_0690

Dazu wurde der Auflagerbereich auf der Bodenplatte von Betonresten und Schmutz befreit und danach die Treppe aufgelegt. Die trittschallgedämmte Treppe war damit schnell und schallbrückenfrei eingebaut.

Anschließend habe ich noch die Möglichkeit erwähnt, an einer Schulung zum zertifizierten Tronsole®-Verarbeiter teilzunehmen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dies eine sinnvolle Ergänzung zur gerade erlebten Einbaudemonstration sei.

Prospekt

Wenn Sie auch an einem Demonstrationseinbau interessiert sind, freuen wir uns auf einen Anruf.


  Weiterempfehlen Mail Facebook
Kommentar verfassen