One week in “The Clock Tower”

Ich möchte in diesem Beitrag nicht etwa über eine Woche in einem Glockenturm oder ähnlichem berichten, wie die Überschrift irrtümlicherweise vermuten ließe. Sondern über eine Woche voller neuer Eindrücke und Erfahrungen, die ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit bei den Kollegen vom Team Schöck UK verbringen durfte.

Mein täglicher Arbeitsweg

Mein täglicher Arbeitsweg

Bürogebäude "The Clock Tower"

Bürogebäude „The Clock Tower“

Als ich zum ersten Mal, vor dem Bürogebäude „The Clock Tower“ in der Kidlington High Street stand, gestaltete es sich zunächst schwierig, hineinzukommen, da der elektronische Türöffner nicht richtig funktionierte. Glücklicherweise war das die größte und einzige Hürde, die zu nehmen war, da mich die Kollegen sehr freundlich und offen in Empfang genommen haben. Trotz aller Verständigungsschwierigkeiten fühlte ich mich von Anfang an gut aufgehoben, als wäre ich schon seit Langem ein Teil des Teams.

Es gab viel zu lachen, auch wenn ich die Pointe des „daily jokes“ nicht immer gleich verstanden habe. Ob das letztendlich am britischen Humor oder an meinen Englischkenntnissen lag, bleibt offen. Freundlicherweise wurde mir der Witz aber immer ausführlich erklärt.

Man hat mich auch in die hohe Kunst des Aufsetzens eines typischen Britischen Tees eingeweiht. Überaschenderweise hat er mir sehr gut geschmeckt, obwohl ich, wie die meisten Deutschen, eher Kaffeetrinker bin.

Ich hatte das große Glück, alle Mitarbeiter von Schöck Ltd. kennen zu lernen. Auch die Gebietsleiter, da zufälligerweise in dieser Woche ein großes Meeting mit anschließendem Firmenausflug anstand. Der Firmenausflug ging zum Fußballspiel Oxford United gegen den Tabellenletzten Hartlepool United. Darüber, dass man mich auch eingeladen hat, habe ich mich als Fußballfan sehr gefreut. Wie es sich gebührt, haben wir, als Mitarbeiter eines in Oxford ansässigen Unternehmens, tatkräftig Oxford United unterstützt. Trotz all unserer Bemühungen wurde das Spiel am Ende 0:2 verloren. Der einzige Höhepunkt des Spiels war die Auswechslung des Schiedsrichters, der nach Meinung der Oxford Fans nicht seinen besten Tag hatte. Als Maskottchen für das Oxford Team werde ich wohl leider nicht mehr groß rauskommen, aber immerhin kann ich nun von mir behaupten, ein Fußballspiel im Mutterland des Fußballs besucht zu haben – muss ja keiner wissen, dass es nur ein Viertligaspiel war 😉

Teil des Teams Schöck UK

Teil des Teams Schöck UK

Kassam Stadium in Oxford

Kassam Stadium in Oxford

Alles in allem war die Woche in England für mich eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich war übrigens auch sehr beeindruckt von der Arbeitsmoral, die in England für den Erfolg unserer Firma an den Tag gelegt wird. Wenn ich pünktlich um 8 Uhr im Büro ankam, saßen die meisten bereits an ihrem Arbeitsplatz und der wurde höchstens mal für eine 15-minütige Mittagspause verlassen, um sich dann allerfrühestens um 17 Uhr, gerne auch mal erst um 18 Uhr oder noch später, wieder auf den Heimweg zu machen. In diesem Sinne Chapeau an Chris Willet und sein Team.

Zu guter Letzt möchte ich allen Danken, die diesen Trip möglich gemacht haben und mich sowohl in inhaltlichen Themen als auch in der Planung vor und während meines Aufenthalts unterstützt haben.


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