Laura Gempler

Das 44. Massivbau­­symposium im Hause Schöck

Vergangenen Mittwoch war es soweit. Das 44. Massivbausymposium fand in der Unternehmenszentrale der Schöck Bauteile GmbH statt.

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Der Themenpool war gefüllt mit Grundlagen zur Ankerschienenbemessung, Kunststoffhohlkörpermodulen als Aussparungselmente  für leichte Stahlbetondecken, Durchstanzberechnung nach Eurocode 2, nachträglich eingemörtelten Bewehrungsanschlüssen, Bemessung einer Glasfaserbewehrung und wissenschaftlichen Grundlagen vom Deutschen Institut für Bautechnik zur Verankerung und Befestigung im Beton sowie einem Bemessungsbeispiel einer aussteifenden Mauerwerkswand nach Eurocode 6.

Normalerweise werden diese Veranstaltungen in externen Tagungsräumen bzw. Hotels durchgeführt. So auch am Vortag. Da war ich mit meinem Kollegen Wolfgang Nitsche im schwäbischen Ulm. Der klare Vorteil bei Veranstaltungen in Hotels: Man hat einen zentralen Ansprechpartner, mit dem man die Wünsche bezüglich Technik, Bewirtung oder Tagungsraum-Gestaltung abstimmt und der sich dann um alles kümmert.

Der Unterschied zu einer solch großen Veranstaltung im eigenen Haus: Viele verschiedene Ansprechpartner, mit denen man alles ins Detail abstimmen und etliche Kleinigkeiten, an die man denken muss . Ein geeigneter Tagungsraum muss her, mehrere Abstimmungen und Entscheidungen sind notwendig – egal ob es das Essen, die Deko, die Außenbeschilderung oder die Raumaufteilung betrifft.

Als Tagungsraum haben wir uns für das „Rheintal“ entschieden, das i.d.R. max. 50 Personen unterbringt. Da steht man nun in der Planungsphase und überlegt, wie das klappen kann, dass ca. 90 Leute in den Raum passen. Die Lösung: mobile Trennwände raus und durchbestuhlen bis nach hinten. Da tauchte schon die nächste Herausforderung auf: der Raum ist nur knapp 3 Meter hoch. Wie sollen die Teilnehmer von ganz hinten die Präsentationen und den Referenten sehen? Tja, da muss man dann etwas kreativ werden. Gesagt, getan 🙂 Und so wurden in der Mitte des Raumes zwei Monitore aufgestellt. Auf dem einen war der Referent und auf dem anderen die Präsentationsfolien zu sehen. Jetzt konnten auch die hinteren Reihen alles mitverfolgen. Die Räumlichkeiten waren also bestens vorbereitet, es konnte losgehen.

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Ein Highlight war, dass sich der Firmengründer Eberhard Schöck Zeit nahm, persönlich vorbeizuschauen und einige Worte an die Teilnehmer zu richten.

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Die Bewirtung übernahm unser Betriebsrestaurant „Atrium“ und zauberte neben vielen kleinen Snacks auch köstlichen Sauerbraten, Zanderfilet und Apfelstrudel mit Vanilleeis und Schlagsahne  auf die Tische. An dieser Stelle ein dickes Lob – es hat durchweg alles super geschmeckt!

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Natürlich wollten wir den Teilnehmern die Chance geben, auch einen Blick in die Produktion zu werfen – wenn die Veranstaltung schon mal bei uns am Standort stattfindet. Erfreulicherweise ergriff die Mehrheit der Gäste nach der Veranstaltung diese Möglichkeit und nahm am Produktionsrundgang teil. Ich muss zugeben, es sah auch irgendwie witzig aus, so viele blaue Warnwesten auf einem Fleck 🙂

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Am Ende bleibt zu sagen: Wir haben uns viel vorgenommen und im Vorfeld standen auch öfter mal Fragen im Raum: Schaffen wir das? Bekommen wir so viele Leute in einen Raum? Wie klappt das mit dem Essen für so viele Personen?

Nach der Veranstaltung können wir nun sagen: Es hat alles super geklappt und extrem viel Spaß gemacht. Doch das ist bzw. war nur machbar durch ein super organisiertes Team und viele fleißige Helferlein. Ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen. Vielen Dank an alle Beteiligten und Helfer im Hintergrund!


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