Lena Ackenheil

Harry, Bob und Elizabeth oder – mein “British Way of Life”

Was haben Bob der Baumeister, Harry Potter und die Queen gemeinsam?

Auf den ersten Blick nicht viel, doch für mich waren diese drei Persönlichkeiten Begleiter auf meinem Abenteuer England. Im Rahmen des Auslandssemesters während meines Dualen Studiums an der DHBW Karlsruhe verbrachte ich 8 Wochen in unserer Vertriebsgesellschaft Schöck Ltd. in Kidlington.

Am 11.01. ging der Flieger in Richtung London und nun stand mir eine spannende Zeit in England bevor.

Mit dem Bus ging es auf nach Oxford, denn hier war für einige Zeit mein neues Zuhause – das Fahren auf der „falschen“ Seite und vor allem das umgekehrte Fahren in den Kreisel ind nichts für schwache deutsche Nerven und zuerst wirklich gewöhnungsbedürftig.

Doch in Oxford angekommen, hatte ich keine Zeit mehr, mich auf die verquere Fahrweiße der Briten zu konzentrieren, denn ich war mitten in einem zweiten Hogwarts gelandet. Alles sieht hier einfach ein bisschen aus, als wäre man mittendrin in einem Harry Potter Film. Die berühmte University of Oxford hat wirklich großen Eindruck geschunden. Bestehend aus 38 Colleges und vielen wirklich wunderschönen Gebäuden, machte sie jeden Ausflug wirklich zu etwas Besonderem. Vor allem die Speisesäle sind sehr beeindruckend und so ganz und gar nicht mit den unseren zu vergleichen – kein Wunder also, dass sich die Regisseure von Harry Potter hier ein Vorbild genommen haben.

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Zum Büro in Kidlington war ich jeden Tag mit einem typisch britischen Doppeldecker-Bus unterwegs. Hier leisten 14 Personen wirklich großartige Arbeit und ich durfte für einige Wochen Teil des Teams sein. Mein Einsatzgebiet war der Vertrieb Innendienst. Angebote erstellen und bearbeiten, meine Kollegen unterstützen, wo Hilfe gebraucht wurde, sowie den Telefondienst zu übernehmen gehörte zu meinen Aufgaben. Dort konnte ich dann auch meine erste Bekanntschaft mit wirklich vielen und wirklich schwer verständlichen englischen Dialekten machen.

Silke Ewald-Geppert war während meiner Zeit in Kidlington meine Ansprechpartnerin und Betreuerin. Sie hat sich in allen Lebenslagen super um mich gekümmert, alles organisiert und hatte immer ein offenes Ohr, worüber ich sehr froh war. Aber auch sonst war ich von Anfang an super in dieses internationale Team (ich hatte Kollegen aus Indien, China, Italien, Ungarn und Deutschland) integriert. Doch dieses Team ist nicht nur multikulturell, sondern auch sehr erfolgreich und ist in 2013 zu den Top 5 aufgerückt.

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Meine Arbeit beschränkte sich nicht nur auf das Büro, ich durfte auch einige besondere Highlights außerhalb von Kidlington erleben. Hierzu zählten das Sales Meeting, der Besuch auf der Messe Ecobuild in London, aber auch besonders mein Baustellenbesuch.

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Mit dem Außendienst-Kollegen Robert Mackenzie, von allen aber Bob genannt, habe ich drei große Baustellen in Greenwich Village, einem Stadtteil Londons, besucht und live miterlebt, wie unsere Produkte eingebaut werden. Natürlich nur mit der richtigen Ausrüstung à la Bob der Baumeister 🙂

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An meinen Wochenenden habe ich viel unternommen – kulturell, aber auch kulinarisch. Ich kann das Vorurteil der etwas speziellen englischen Küche für mich jedenfalls aus dem Weg räumen – Fish & Chips, Pie oder Porridge fand ich klasse!

Ich war auch sehr oft in London unterwegs. Hier gibt es ja wirklich immer wieder etwas Neues zu entdecken: Big Ben, London Eye, Tower oder Buckingham Palace und besonders das Zusammenspiel von Alt und Modern haben mich an dieser lebendigen Stadt so sehr fasziniert.

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Leider hat die Zeit für eine typische Tea Time bei Queen Elizabeth II nicht gereicht – doch den royalen Flair habe ich auch so in London zu spüren bekommen.

Nun passen für mich Harry, Bob und die Elizabeth also doch zusammen und neben ihnen danke ich allen, die meinen Aufenthalt ermöglicht und zu etwas so Schönem und Spannendem für mich gestaltet haben.


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