Wolfgang Ackenheil

Fit bleiben und anderen helfen

Wer Geburtstagwünsche erhält, bekommt den Wunsch nach „Gesundheit“ meist gleich mit auf den Weg ins neue Lebensjahr. Wir hatten zwar keinen Geburtstag, doch ein neues Jahr noch vor uns – das Geschäftsjahr 2014. In das sind wir mit dem Thema Gesundheit gestartet. Denn erstmal hat Schöck die Gesundheitstage für die Mitarbeiter organisiert. Am Freitag, 24. Januar, und Montag 27. Januar, wurde das Gebäude A an unserem Standort in Baden-Baden in ein einziges Gesundheitszentrum verwandelt.

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Die fünf Gruppen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (kurz BGM) haben interaktive Informationsstationen vorbereitet.

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Die IKK classic hat Gesundheitschecks angeboten und die Vivanti GmbH hat als Betreiber unseres Betriebsrestaurants einige Informationen rund um gesunde Ernährung, Nährstoffe und Allergien vorbereitet.

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Ergänzt wurde das Aktionsprogramm durch eine Typsisierungsaktion der DKMS Deutsche Knochenmarksspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH aus Tübingen. Aus dem Gedanken „Spende statt Weihnachtskarten“ hervorgegangen, unterstützte unser Arbeitgeber diesmal die Kosten für die Typisierung und spendet den Restbetrag an die DKMS. Ein tolles Angebot von Schöck, das ich mir am Freitag einmal genauer angeschaut habe.

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Emsiges Treiben wie in einem Bienenstock war ein Zeichen dafür, dass heute etwas besonders ist. Das Programm zog sich durchs ganze Haus. Vom EG bis zum 3. OG. Treppensteigen zwischen den Stockwerken inklusive. Das ist ja gut für den Kreislauf. Auf den sollte ich übrigens aufpassen, sagte der freundliche Herr von der IKK beim Gesundheitscheck. Denn mein Blutdruck ist zu hoch gewesen. Neben dem Blutdruck wurden Lungenvolumen, Cholesterin, Blutzucker und Körperfett gemessen. Alles im Grünen Bereich. Nicht gerade super, aber im Durchschnitt. Und ich hatte es auch schwarz auf weiß in dem Gesundheitspass, in dem alle Ergebnisse notiert wurden.

Vielleicht sollte ich einmal über die Ernährung nachdenken? Tipps dazu gab‘s im 3. OG beim Workshop Ernährung. Wussten Sie eigentlich dass der Mensch aus 206 Knochen, 656 Muskeln und 120.000 km Gefäßen besteht? Alles in mir drin? Das fand ich schon beeindruckend. Und letztlich ist es ganz einfach. Alle Portionen, die wir essen sollten, sollten maximal in eine Hand passen. Und viel trinken. Natürlich kalorienarm mit Wasser und Tee. Draußen im Foyer gab es auch Nahrung für den Kopf.

Tipps, Infos und aktive Angebote der fünf BGM-Gruppen zeigten mir, was alles wichtig ist. Vom guten Frühstück, einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung angefangen. Die Gruppe Ernährung hat dazu leckere Smoothies und gesunde Snacks vorbereitet, wie z.B. ein Vital-Smoothie. Weitere Rezepte luden zum Nachmachen ein. Für Bewegung sorgte dann erst einmal meine Kollegin Sabine Funk von der Laufgruppe. Wir haben eine Joggingstrecke von 45 Minuten in der näheren Umgebung zurückgelegt. Danach waren alle Sinne beim Bewegungsprogramm gefragt.

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In flotten Pop-Rhythmen bewegten wir Arme, Schulter, Beine und testeten unsere Koordination. Nun genug bewegt.

Aufatmen konnte ich beim Entspannungsworkshop. Mit Blitzentspannung und Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen ging es in ruhigere Sphären. Immerhin konnte ich mit meiner Glückszahl 13 Sekunden gedankenlos lang abschweifen. Die Übungen wirkten sofort. Und die Info, wie Sympathikus und Parasympathikus bei der „Merkel-Raute“ zusammenspielen und für Entspannung sorgen, war sehr lehrreich. Zur Nachahmung empfohlen.

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Weniger für den Kopf, sondern mehr für die Seele, war mir das Anliegen, mich bei der Typisierungsaktion zu beteiligen. Meine Frau war auch gleich mit dabei. Da wir sehr gut vorinformiert wurden, war es keine Frage. Bedenken oder falsche Vorstellungen, was bei einer Knochenmarksspende alles auf einem zukommt, waren wie weggewischt. Und mit ein paar Wischerbewegungen mit dem Teststäbchen im Mund war die Sache bald erledigt. In der Hoffnung, dass mindestens einer der 63 Spender bei Schöck anderen Menschen helfen kann. Vieles habe ich an dem Tag an Ideen und Anregungen mitgenommen. So werde ich etwas mehr auf die Ernährung achten. 2/3 der täglichen Ernährung sollte Wasser, Tee, Obst und Gemüse sein. Dann gibt’s das 1/3 Fitness gleich dazu. Denn das Jahr ist noch jung und eine Wegstrecke liegt vor uns. Los geht’s. Mit dem Gesundheitsprogramm im Gepäck. Und der Hoffnung, dass vielen Menschen mit Blutkrebs geholfen werden kann.


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