Wolfgang Ackenheil

Wegmarke

„Der Weg ist das Ziel“ brachte es Konfuzius in einem vielbesagten Zitat auf den Punkt. Schon oft gehört. Und immer wieder gerne zitiert. Die Bedeutung dieser Worte wurde mir bei der Preisverleihung zum Ludwig-Erhard-Preis dieses Mal besonders bewusst. Bevor die Erkenntnis kam, ging der Weg an diesem Abend zunächst durch das regnerische Berlin nahe dem Ostbahnhof. Gemeinsam mit meinen Kollegen Fred Csehngeri und August Brügel tauchten wir aus der herbstlichen Kühle in die feierliche Wärme des Radialwerk V in Berlin ein, wo Technikvorstand Dr. Braasch bereits auf uns wartete. Dies war zunächst das Ziel.

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Ich war sehr gespannt, was mich an dem Abend erwartete. In der Fremde sorgt Vertrautes dafür, dass man schnell ankommt und sich wohl fühlt. An diesem Abend war es der Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk, der Hauptredner der Preisverleihung war.

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Ich kannte ihn von einer eigenen Kundenveranstaltung von vor sieben Jahren. Locker in Anzug mit Turnschuhen, bodenständig aber höchst professionell – so war meine Begegnung. Es hat sich einiges getan in den Jahren und er berichtete mir von neuen Herausforderungen und Aktivitäten rund um die Welt. Es war beMERKenswert (wen’s genauer interessiert: www.merk-es-dir.de).

Wir bei Schöck haben uns auch weiterentwickelt und in Sachen exzellente Prozesse ordentlich ins Zeug gelegt. Erneut konnten wir unsere Punktzahl bei der Bewerbung zum renommierten Deutschen Wirtschaftspreis steigern. Auch wenn die Anstrengungen immer höher werden. „Es ist kein leichter Weg, noch exzellenter zu sein“, betonte es die Journalistin und Moderatorin Eva Heller treffend.

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Thomas Kraus, Vorsitzender der Initiative Ludwig-Erhard-Preis unterstützte dies mit der Aussage „Dieser Platz ist eine Wegmarke auf der Reise zur Exzellenz“. Dr. Merk ergänzte dies mit seinem Vortrag „Spitzenleistungen“ und zog einige Parallelen vom Sport in die Wirtschaft. Mut, Verantwortung und Wille sind nur einige Attribute, die aus seiner Sicht den Weg zum Erfolg bestimmen. Dann war es soweit. Abpfiff. Der Vortrag war zu Ende. Die Preisverleihung begann.

Ich war schon etwas aufgeregt, aber noch mehr stolz. Sicher hätten wir uns über einen Platz weiter vorne noch mehr gefreut. Klar. Wer nicht. Doch mir wurde klar, in welcher Liga wir eigentlich angekommen sind. Und dass dies eine Leistung des gesamten Unternehmens ist. Auch wenn die Mitarbeiter neben Kunden und Gesellschaft nur ein Teil des Exzellenz-Modells von LEP sind, glaube ich doch, dass die Mitarbeiter der entscheidende Baustein sind. Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe in allen Funktionsbereichen. Was bei Schöck so alles ausschlaggebend war, vermittelte Dr. Wolfgang Schirmer in seiner Laudatio.

Spannende Musik, Lichtkegel kreisen und dann durften wir auf die Bühne vorgehen. Den Preis für den 2. Platz durfte ich stellvertretend entgegennehmen. Denn es ist eigentlich der Preis eines jeden einzelnen hier bei Schöck. 620 Mitarbeiter. Vom Vorstandsvorsitzenden bis zum Werker. Jeder hat seinen Anteil daran.

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Es folgte danach ein kurzes Interview mit Frau Heller, die heraushören wollte, was das Besondere an Schöck ist. Wir standen alle Rede und Antwort und kamen wohl sehr authentisch herüber. Das bestätigten uns zumindest einige andere Mit-Preisträger. Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr Kollegen dies erleben. Vielleicht beim nächsten Mal. Denn die Reise geht weiter. Wir verlassen ja nur eine Wegmarke.


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