Barbara Hirth

„Vom Kollegen zum Vorgesetzten“

Diesen Schritt gingen in der jüngeren Vergangenheit bei Schöck einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die neue geschaffene Ebene der Gruppenleitung wurde durchweg von internen Potenzialträgern besetzt. Mit dem gleichnamigen Training wurden die neuen Gruppenleiter/innen in ihrem Rollenwechsel von Seiten der Personalentwicklung professionell unterstützt.

Foto_Vom Ko zum VG_Gruppenarbeit

Im Vordergrund stand dabei, mehr Sicherheit im Umgang mit der neuen Rolle als Führungskraft zu erlangen.

Klärung der neuen Führungsrolle
Durch den Wechsel vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten ändern sich die Anforderungen und Aufgaben, die mit einer Führungsrolle einhergehen. Es gilt, Führungsinstrumente gezielt einsetzen: delegieren, Ziele vereinbaren, Mitarbeitergespräche führen. Dies wurde in Theorie und Praxis vermittelt und eingeübt.

Spezielle Herausforderungen beim Rollenwechsel
Bei den neuen Führungskräften tauchen im Tagesgeschäft vielerlei Fragen auf: Wie kann ich für Akzeptanz in der neuen Führungsrolle sorgen? Wie soll ich mit Mitarbeitern umgehen, die älter sind als ich? Wie delegiere ich an frühere Kollegen? Kritik ist notwendig — aber wie? Im Rahmen des Trainings wurden solche Fragen besprochen und Lösungen entwickelt.

Von links: Heinrich Gutmann, Alexander Jurecka, Thomas Grindler, Christoph Meul Vordere Reihe: Heike Straßburger, Martina Ludwig, Lothar Franz (HAUFE-Akademie) Es fehlen: Dita Barrantes, Dr. Katharina Leitner

Von links: Heinrich Gutmann, Alexander Jurecka, Thomas Grindler, Christoph Meul
Vordere Reihe: Heike Straßburger, Martina Ludwig, Lothar Franz (HAUFE-Akademie)
Es fehlen: Dita Barrantes, Dr. Katharina Leitner

Die ersten 100 Tage
Gerade in der ersten Phase in der (neuen) Führungsposition tauchen täglich ungewohnte Situationen auf, für die man noch kein festes „Verhaltensrepertoire“ hat. Die Teilnehmer erfuhren, welche taktischen Fehler es zu vermeiden gilt und wie sie auch schwierige Situationen zielorientiert und konsequent meistern und steuern können.

In der Abschlussrunde am Ende des zweiten Seminartages betonten die Teilnehmer, wie wertvoll und hilfreich der Austausch mit den anderen Gruppenleiter/innen gewesen sei. Diese Art „kollegialer Beratung“ wollen sie zukünftig weiter pflegen und vom Wissen der Kollegen profitieren.


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