Barbara Hirth

„Facts & Figures: Vom Beleg zur Unternehmens­­steuerung“

Unter diesem Motto fand das fünfte Modul des Schöck Förderprogramms zu den Themen „Finanzen und Controlling“ unter der Federführung von Herrn Thomas Stürzl (Kaufmännischer Leiter) in Baden-Baden mit anschließendem Planspiel statt.

Da wurde gerechnet, kombiniert und auch heiß diskutiert…

Da wurde gerechnet, kombiniert und auch heiß diskutiert…

Herr Stürzl begrüßte die Teilnehmer und bot zu Anfang einen Überblick über den Aufbau des Kaufmännischen Bereiches und die Schöck Gruppe.

Inhaltlich startete Tanja Waldmann (Leiterin Rechnungswesen) mit der Darstellung des externen Rechnungswesens. Zahlenströme, Bilanz, Einzel-/Konzernabschluss, rechtliche Anforderungen – Frau Waldmann brachte Licht in diese komplexe Materie.

„Controlling“ heißt steuern, nicht kontrollieren

Weiter ging es mit einer allgemeinen Einführung zum Controlling durch Alfred Wudy (Leiter Controlling), der Controlling als „ein umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept
zur Unterstützung der Geschäftsleitung“ definierte. Es unterstützt führungsverantwortliche Stellen bei der ergebnisorientierten Planung  und Umsetzung unternehmerischer Aktivitäten.
Controller gestalten und begleiten den Management-Prozess der Zielfindung, die Planung und Steuerung der Unternehmensprozesse und tragen damit Mitverantwortung für die Zielerreichung.

Kathrin Wacker stellte das Vertriebscontrolling vor

Kathrin Wacker stellte das Vertriebscontrolling vor

Ampeln regeln nicht nur den Verkehr

Vertriebscontrolling bei Schöck bietet tagesgenaue Umsätze, eine nahezu komplette Automatisierung, eine einheitliche Datenbasis, Visualisierung durch anschauliche Ampeln und Graphiken sowie weitere Kennzahlen wie Vertriebsdeckungsbeitrag und Preisdurchsetzung. Ein rundum gelungenes Tool!

Praktische Übungen wurden in Kleingruppen bearbeitet

Praktische Übungen wurden in Kleingruppen bearbeitet

Alexander Fahrentholz informierte über das Management Informationssystem (MIS) und gab Auskunft über Begriffe wie Deckungsbeitragsrechnung, variable und Fixkosten, Konsolidierung, Gesellschafts-Reporting. Auch das ist als reines Ampelsystem aufgebaut und bietet auf einen Blick die wichtigsten Infos.

MIS – das Spezialthema von Alexander Fahrentholz

MIS – das Spezialthema von Alexander Fahrentholz

Gebannte Aufmerksamkeit – Kennzahlen können faszinieren!

Gebannte Aufmerksamkeit – Kennzahlen können faszinieren!

Matthias Lamprecht, Experte für die BSC, IC-Preise und Herstellkosten

Matthias Lamprecht, Experte für die BSC, IC-Preise und Herstellkosten

Gewinn ist nicht gleich Liquidität

Einen profunden Einblick in das Thema Cash Management, Finanz- und Vermögensverwaltung ermöglichte den Teilnehmern Thomas Stürzl, der kaufmännische Leiter. Die Sicherung der Zahlungsfähigkeit, so betonte er, sei die Kernfunktion des Cash Managements. Mit klaren Ansagen verdeutlichte er die Wichtigkeit dieses Themas: „Mangelnde Rentabilität ist gefährlich; mangelnde Liquidität ist tödlich!“.

Thomas Stürzl verschafft Einblick in die Welt der Finanzen

Thomas Stürzl verschafft Einblick in die Welt der Finanzen

Das Planspiel – alles andere als spielerisch

Nach den Schöck-Inputs zum Thema Finanzen & Controlling galt es, das erworbene Wissen in die Tat umzusetzen. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und mussten jeweils ein Unternehmen aufbauen und über mehrere Perioden versuchen, erfolgreich zu führen. Da tauchten Fragen auf wie: Wie viel investiere ich ins Marketing? Wie viel in die Mitarbeiter? Produziere ich lieber im Ausland? Strebe ich kurzfristige Erfolge an, oder ist mir Nachhaltigkeit wichtiger? Die Teilnehmer waren hoch motiviert bei der Sache und kämpften um die besten Unternehmensergebnisse.

Über den Dächern von Steinbach… im Raum Schauinsland

Über den Dächern von Steinbach… im Raum Schauinsland

„Architekt“ des Planspiels: Prof. Erich Riess (Duale Hochschule Karlsruhe)

„Architekt“ des Planspiels: Prof. Erich Riess (Duale Hochschule Karlsruhe)

Kennzahlen checken, Szenarien durchspielen, sich mit Kollegen beraten

Kennzahlen checken, Szenarien durchspielen, sich mit Kollegen beraten

Nach drei intensiven Tagen gemeinsamer Lernerfahrung verabschiedeten sich die Teilnehmer voneinander mit dem Vorschlag, auch nach Abschluss dieses Förderprogramms in Kontakt zu bleiben und schlugen ein selbst organisiertes Nachtreffen vor. Damit erreicht das Förderprogramm – neben der Wissensvermittlung – ein weiteres zentrales Ziel: die Vernetzung unserer Mitarbeiter und der persönliche Austausch über den eigenen Unternehmensbereich hinaus!


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