Besuch aus Sibirien

Schöck-Museumsbesucher kennen ihn: Fjodor Sobol, Schreiner aus dem sibirischen Irkutsk, ist das „Flaggschiff“ der Stiftung im Schöck-Museum.

IMG_0245

Mit dem Satz „Die Eberhard-Schöck-Stiftung hat mein Leben verändert“ und einem Porträt ist er dort vertreten und über zehn Jahre nach seiner Teilnahme am Qualifizierungsprogramm für Existenzgründer nimmt er davon nichts zurück.

Jetzt war er für vier Wochen mit seiner Familie aus Irkutsk in die Partnerstadt Pforzheim gekommen, wo ihm die deutschen Freunde einen wunderbaren Urlaub ermöglichten. Viele Ausflüge und ein paar Tage in der Schweiz, ein Pressetermin, Besuch bei Freunden und ein Besuch bei uns in Baden-Baden standen auf dem Programm.

IMG_0251

IMG_0254

Dazwischen passte sogar noch – auf eigene Kosten – eine Woche Familienurlaub auf Mallorca.

Diese vier Wochen Urlaub sind hart erarbeitet. Aber sie zeigen, dass in Russland auch im Handwerksbereich langsam ein Mittelstand heranwächst. Fjodors Betrieb zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass er Wert auf hohe Qualität legt. Kunden dafür gibt es inzwischen genug. Seine Aufträge erhält er über Mund-zu-Mund-Propaganda. Werbung hat er gar nicht nötig. Dass sein Qualitätsbewusstsein in Deutschland  geschärft und mit dem notwendigen Know-how ausgestattet wurde, war in seinen Augen ein wesentlicher Effekt des Programms. Dazu kommt die moralische Unterstützung. Das Wissen darum, dass es in Deutschland Menschen gibt, die seine Arbeit verfolgen, sich über seine Erfolge freuen und auch mit ihm fühlen, wenn es mal nicht so läuft, sei ein großer Schatz und etwas ganz besonderes im Leben der gesamten Familie.


  Weiterempfehlen Mail Facebook
Kommentar verfassen