Wolfgang Ackenheil

Quellenwan­­derung – Ausflug des Ortschaftsrats zu Schöck

Es waren die letzten heißen Tage vor den ersten Sommergewittern, als sich der Ortschaftsrat Rebland zu einem Werkbesuch bei unserem Hauptsitz in Baden-Baden/Steinbach aufgemacht hat. Der Besuch war ein Teil des jährlichen Ausflugsprogramms vor der Sommerpause. Ortsvorsteher Ulrich Hildner war mit insgesamt zwölf Rätinnen und Räten, trotz Spitzenwerte am Thermometer, eingetroffen.

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Zuvor hatten sie sich über die neuen Niedrigstwerte an Nitrat und Wasserhärte im Zentralbehälter für Trinkwasser informiert.

Aus der Kühle der Wasserquelle ging es in die Wärme der Industriefertigung. Auch dort galt es, Quellen zu untersuchen: die Stromquellen für das Schweißen von Betonstahl und Edelstahl, die Versorgungsquellen für die Endmontage oder die Informationsquellen für die Kunden von Schöck. Eine ganz besondere war an diesem Tag persönlich anwesend – der Firmengründer und Bauingenieur Eberhard Schöck. Die Quelle von Schöck an sich.

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„Ich freue mich sehr, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind“, zeigte sich Herr Schöck begeistert. Es ist ihm ein großes Anliegen, dass das Unternehmen nicht nur in der Bauwelt sondern auch in der direkten angrenzenden Umwelt in Baden-Baden, Sinzheim, Bühl und Umgebung bekannt ist. Mit dem Schöck Museum, das für die Öffentlichkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet ist, bieten sich vielfältige Informationen für Besucher aller Art. Davon konnte sich auch das Verwaltungsgremium um Ulrich Hildner überzeugen.

Bevor es losging, hatte unsere Eventmanagerin Sabrina Friedmann für eine Erfrischung aus heißen und kalten Quellen gesorgt. Wie immer war von ihr alles perfekt organisiert. Unser Technikvorstand Dr. Harald Braasch nahm sich am letzten Tag vor seinem Sommerurlaub noch die Zeit, die Welt des Isokorb® zu erläutern.

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Er war gefordert. Von den Gästen kamen fundierte Fragen zu Materialtechnologie und Montagetechniken von Balkonen, denen er Rede und Antwort stand. Nach einem Streifzug durch die Geschichte gab es im Museum noch einiges über Innovationen, Mitarbeiter und die Stiftungstätigkeit zu berichten.

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Die Produktausstellung war eine weitere Zwischenstation, bevor die Wanderung mit Andreas Mikowski durch die Stahlfertigung, Endmontage und Lagerflächen für Erstaunen sorgte.

Es war für viele überraschend, wie viel manuelle, handwerkliche Arbeit für die Fertigung der Qualitätsprodukte erforderlich ist und wie wenig automatisiert läuft. Sie konnten sich überzeugen, was für ein leistungsfähiges und inzwischen stark international tätiges Unternehmen still und leise vor ihrer Haustür die Welt erobert. Wie aus einem Bächlein ein Fluss wird. Und was aus dem Bauunternehmen von Herrn Schöck, das viele von den Anfangsjahren noch kennen, gewachsen ist. Die Quelle sprudelt weiter. Wandern Sie doch einfach mal mit. Es lohnt sich.


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