Barbara Hirth

Heiße Witterung, heiße Themen

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand die zweite Schulungswoche im Rahmen des Entwicklungsprogramms Produktion/Technik in Baden-Baden statt. Ging es in der letzten Runde noch um Grundlagenwissen zum Produktionssystem und unseren Produkten, so erarbeiteten sich die Teilnehmer dieses Mal Instrumente und Methoden der Kommunikation, des Konfliktmanagements, der Moderation und erfolgreichen Teamarbeit.

Hoch motiviert – hoch konzentriert: die Teilnehmer

Hoch motiviert – hoch konzentriert: die Teilnehmer

Den Einstieg machte Achim Stams, erfahrener Trainer im Bereich Kommunikation, Konfliktmanagement und Führung. Grundlagen der Kommunikation, Konfliktmuster und Lösungsansätze, Eskalationsstufen, Win-Win-Strategie in Konflikten – und das Ganze an konkreten Praxisfällen und mit Videofeedback „durchgespielt“. Der erste Tag war dicht gefüllt an Themen und Selbsterfahrung.

Gibt klares Feedback: Trainer Achim Stams

Gibt klares Feedback: Trainer Achim Stams

Der zweite Tag drehte sich um die Themen Gruppendynamik, Moderationstechniken und erfolgreiche Teamarbeit. Jeder theoretische Input wurde durch Rollenspiele gleich in die praktische Umsetzung gebracht – Voraussetzung für den Wissenstransfer ins Tagesgeschäft.

Rollenspiel – Üben im echten Dialog

Rollenspiel – Üben im echten Dialog

Tags darauf stiegen die Teilnehmer in die Welt der Schöck-Kennzahlen ein. Dr. Harald Braasch und Matthias Lamprecht stellten an praktischen Beispielen aus der Produktion die relevanten Kennzahlen der Balanced Scorecard dar. Wie sind diese Kennzahlen zu interpretieren? Wie wirkt sich das tägliche Handeln am Arbeitsplatz auf die Kennzahlen aus?

Dr. Braasch bei der Kartenabfrage

Dr. Braasch bei der Kartenabfrage

Dr. Braasch verdeutlichte die Kennzahl „Kosten pro Stück“ anhand einer Kartenabfrage, welche Kosten alle bei der Kalkulation berücksichtigt werden müssen. Hierzu sammelte er die Hinweise der Teilnehmer.

Matthias Lamprecht, Kennzahlen-Experte

Matthias Lamprecht, Kennzahlen-Experte

Fred Csehngeri präsentierte das Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“, Torsten Zindler erläuterte die hierzu notwendige Amortisationsrechnung. August Brügel erarbeitete mit den Teilnehmern an einem separaten Tag mehrere komplexe KVP’s, die von den Teilnehmern der verschiedenen Standorte eingebracht wurden.

Ein weiteres Highlight bildete der Beitrag von Wolfgang Smets, Bereichsleiter Supply Chain Management. Er ließ die Teilnehmer (und mich) die „Supply Chain“ buchstäblich (be-)greifen. Was passiert, wenn der Kunde „zieht“ (mehr Ware fordert)? Wie reagieren die anderen Kettenteile (Einkauf, MaWi, Produktion)? Flexibilität ist das Zauberwort!

Supply Chain zum Anfassen

Supply Chain zum Anfassen

Die Teilnehmer erarbeiteten verschiedene Faktoren, die als sog. Hebel im Einkauf Kosten senken können – eine spannende Sache! Die Teilnehmer „zogen“ voll mit, obwohl der Tag schon fortgeschritten war.

Flipchart-Doku im Modul SCM

Flipchart-Doku im Modul SCM

Wolfgang Smets merkte man seine umfassende Erfahrung im Bereich Beschaffung/Logistik in jeder seiner Ausführungen an. Er wusste, die Teilnehmer zu begeistern und mitzureißen.

Wolfgang Smets in seinem Element

Wolfgang Smets in seinem Element

Am letzten Tag der Schulungswoche stand wieder eine schriftliche Prüfung an. Die Teilnehmer mussten also nach den intensiven Trainingstagen abends nochmal eine Runde an die Unterlagen und büffeln. Und es hat sich gelohnt: alle Kandidaten haben die Prüfung bestanden – herzlichen Glückwunsch! Ganz herzlichen Dank geht an alle internen Referenten, die dieses umfassende Entwicklungsprogramm als Experten ihres Faches erst ermöglicht haben! Und Frau Welsch danke ich für das kompetente Veranstaltungsmanagement und die Organisation über den gesamten Prozess.


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