Wolfgang Nitsche

Was ist eigentlich aus den Erlebnismodellen geworden?

Am 22. Mai 2012 brachte Herr Schmitz, unser Vorstand Vertrieb, eine spannende Idee in das Messe-Kick-off-Meeting ein: Alle Messemodelle sollten nicht nur im Einbau gezeigt werden, sondern als Erlebnismodell.

Die Besucher der Messe BAU 2013 sollten die Schöck-Produkte hören, fühlen und visuell erleben können. Warum? Ja, das war wohl dann auch die Geburtsstunde unseres Messemottos „Spürbar besser“.

In den Monaten bis zum Messebeginn rauchten fortan einige Köpfe im Marketing und Produktmanagement.

Getreu dem Motto „geht nicht, gibt’s nicht“ stellten wir uns der Aufgabe und präsentierten am 14. Januar auf der Weltleitmesse BAU 2013 in München unsere „Erlebnismodelle“.

BAU 2013 - spürbar besser

BAU 2013 – spürbar besser

Nach dem großen Auftritt durfte das Isokorb® XT Modell noch den langen und kalten Weg von Steinbach zur Messe Mosbuild in Moskau und zurück, unterstützt durch eine „stephanstarke“ Zollleistung, hinter sich bringen.

Schon in der Planungsphase wollten wir einen Mehrwert der Modelle erzielen. So wurde der Beschluss gefasst, dass wir nach München und Moskau auch unserem Fachpublikum, die bei zahlreichen Werkbesuchen in unserem Schulungscenter sind, unsere Produkte hier näher bringen.

Der logistischen Herausforderung und Umsetzung haben wir uns diesen Monat gestellt. Wer schon einmal in unserem Schulungscenter war, weiß, dass man hier nur durch ein Treppenhaus oder durch einen Glasaufzug hinkommt. Da dieser Aufzug zu schwach ist für die Betonmodelle, mussten wir diese über die Kantine, vorbei am Penthouse, durch die Sonnenterasse im Gebäude A, 3. OG, einfliegen lassen.

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Das Isokorb® XT Modell fliegt ein

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Das Tronsole® Modell fliegt ein

Bei den Isokorb® Modellen funktionierte das noch mit leichter Muskelkraft. Anders sah es bei den Tronsole® Modellen aus.

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Vor Ort wurde uns dann klar: Will ich eine Statik per Knopfdruck berechnen, gehe ich zu Knut und Henryk (unseren Softwareentwicklern).

Knut

Will ich ein statisch auf 800 kg berechnetes Modell stemmen, gehe ich ebenfalls zu Knut und Henryk – vielen Dank fürs Anpacken.

Die finalen Endarbeiten wurden dann zur Wochenmitte durchgeführt und abgeschlossen.

Die Schöck Aktionärsversammlung war die erste Besuchergruppe, die live vor Ort war.

Der Aufsichtsrat präsentiert die neue Ausstellung

Aufsichtsrat und Vorstand präsentieren die neue Ausstellung

Vorstandsvorsitzender Nikolaus Wild beim Präsentieren

Unser Vertriebsvorstand zeigt den „spürbaren“ Unterschied vom Isokorb®

Unser Vertriebsvorstand zeigt den „spürbaren“ Unterschied vom Isokorb®

Felicitas Schöck erlebt den Unterschied von 25 dB

Felicitas Schöck erlebt den Unterschied von 25 dB

Welche Veränderung haben wir durch unseren Umbau erreicht:

Beim Isokorb® werden die Typen R, KS, KST in Einbaumodellen gezeigt.

Der Isokorb® XT wird im Einbau und zusätzlich als Erlebnismodell gezeigt. Die Balkonseite wird auf den Gefrierpunkt herunter gekühlt. Deckenseitig herrscht Raumtemperatur. Durch die visualisierende Wärmebildkamera, werden in Echtzeit alle Temperaturunterschiede am Monitor angezeigt.

Bei den Tronsole®-Modellen werden ein durch Tronsole® Typ T trittschallgedämmter Treppenlauf und eine Baustellenlösung gezeigt. In dem durch Schallschutzglas eingehausten Treppenhaus wird durch ein Hammerwerk eine Schallquelle erzeugt, die dann auf der Rückseite der Modelle durch Ohr anlegen den Unterschied von > 25 dB hörbar macht. Im Wohnungsbau ist das die Situation „Treppenhaus zum Wohnraum“.

Beim Schwerlastdorn-Modell lässt sich der Fugenabstand vom Wand- an Deckenanschluss durch Verschieben der Decke variieren.

Der ComBAR®-Bereich ist aufgeteilt durch ein Thermoankermodell, ein Hochspannungsmodell (Influenzmaschine), das die Nicht-Leitfähigkeit der Bewehrung zeigt, und in der Mitte präsentieren sich alle Durchmesser und Biegeformen.

Diese Umbaumaßnahme ist aber lediglich eine Interimslösung. Das große Ziel ist, den kompletten Schulungscenter unter die Lupe zu nehmen und in einem Projektteam, das von Susanne Hoffmann-Ockenga geleitet wird, neu zu gestalten. Die Marketing- und Produktmanagement-Abteilungen werden hierzu die Schöck Produktausstellung mit einem garantierten Wow-Effekt präsentieren.

Ich möchte mich bei meinen Unterstützern Sabrina, Simon, Julia, Christina, Cornelia, Kai, Marius, Joel, Knut, Henryk, Patricia, Dominic, Diana, Michael, Ben, Nelly und Dita bedanken. Gemeinsam wurde es ein gelungenes Projekt.


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2 Kommentare zu "Was ist eigentlich aus den Erlebnismodellen geworden?"
Dita Barrantes schreibt am 30. Juli 2013 um 08:20

Super Beitrag – super Aktion!

Sabrina Friedmann schreibt am 30. Juli 2013 um 12:55

Auch ich war beim Umbau live mit dabei, selbstverständlich nur als Zuschauerin und Motivatorin. 😉 Es ist schon beeindruckend welche Mittel und wieviel Man-Power dafür in Bewegung gesetzt wurden.
Toll, dass die Teilnehmer der Aktionärsversammlung gleich als erste Gruppe das Ergebnis des Umbaus „spüren“ konnten. 🙂

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