Susanne Hoffmann-Ockenga

41. Schöck Hornisgrinde-Marathon

Das erste Mal

Mein Auto war voll als wir, fünf Freundinnen und ich, am Samstagmittag erwartungsvoll zum Schöck Hornisgrinde-Marathon fuhren. Heike, eine sechste Freundin, musste sogar separat fahren. Es war unser allererstes Mal: Teilnahme am 41. Hornisgrinde-Marathon, 10 km Nordic Walking. Oben trafen wir auf drei weitere Schöck-Kolleginnen und Joerg, einen Personal Trainer, der beschlossen hatte, mit uns zu laufen.

10 Kilometer Nordic Walking

10 Kilometer Nordic Walking

Die Erwartungen an die Strecke waren groß, aber wir haben sie alle gemeistert. Und es war eine wirklich herrliche Strecke mit einem teilweise fantastischen Blick auf unsere wunderschöne Heimat.

Wir können nur allen Interessierten, die sich dieses Jahr noch nicht getraut haben mitzulaufen, sagen: Die Strecke ist total easy und flach. Auch für Anfänger machbar.

Abends gönnten wir uns etwas von der leckeren Pfirsich-Bowle und ließen den Tag ausklingen bei Karaoke und dem Lied „You will never walk alone“.

Wir sind nächstes Jahr wieder mit dabei. Du auch? Termin folgt.

…von der Nordic Walkerin Susanne Hoffmann-Ockenga

 

4 Minuten schneller

Wir, Susanne Berger, Nicole Wachter und ich, waren die einzigen drei Frauen, die sich über Schöck zum 10-Kilometer-Lauf angemeldet hatten. Meine beiden Freundinnen waren zum zweiten Mal dabei, für mich war der 41. Schöck Hornisgrinde-Marathon eine Premiere.

Persönliche Bestzeit beim 10-Kilometer-Lauf gelaufen

Persönliche Bestzeit beim 10-Kilometer-Lauf gelaufen

Ich laufe erst seit Juni letzten Jahres, motiviert durch meine Freundinnen und den Lauf-Trainer „Lauf-mit-Markus“. Letztes Jahr im Oktober bin ich in Karlsruhe beim Hardtwaldlauf dann zum ersten Mal die 10-Kilometer-Distanz mit 1:09 Std. gelaufen. Beim Schöck-Lauf bin ich 1:05 Std. gelaufen. Es war einfach super.

…von der Läuferin Marion Bürger

 

Ziel erreicht

Auch Tage später bin ich noch platt und fahre Aufzug nach meinem ersten Marathon. Mit vielen Steinen und Geröll auf den Wegen war die Strecke schwierig zu laufen und die Hitze hat an diesem Tag den Teilnehmern einiges abverlangt. Schon nach den ersten Kilometern zog sich das Teilnehmerfeld auseinander und man ist die meiste Zeit der Strecke mit sich und seinem „inneren Schweinehund“ alleine. Nach den ersten überstandenen 30 Kilometern klebten, bei gefühlten 50 °C, meine Füße wie mit Pattex am Boden fest. Der „Schweinehund“ tat in dieser Zeit einiges, um mich vor Schlimmerem zu bewahren und zum Aufgeben zu bewegen. Ich hatte wirklich zu kämpfen! Und es wurde nicht leichter. Denn die letzten 8 km vor dem Ziel gehen stetig bergauf.

Zu meiner Erleichterung gab es 3 Kilometer vor dem Ziel noch eine letzte Verpflegungsstelle. Was für eine Freude, an diesem Punkt das bekannte Gesicht meiner Kollegin Inka zu sehen, die mit anderen diese Verpflegungsstelle betreute. Die Freude wurde noch gesteigert als sie mir mitteilte, dass ich nicht wie auf den Schildern ausgeschrieben bei Kilometer 39 war, sondern bereits bei Kilometer 40 und somit nur noch zwei Kilometer vom Ziel entfernt. Aber was nützt das Wissen, wenn man sowieso nicht mehr kann? Inka feuerte mich an und überraschte mich, indem sie spontan ein Stück des Weges mit mir lief. Was für ein Energieschub! Danke Inka! Danke auch an meinen Mann, der Inka ablöste und mich ein weiteres Stückchen des schwierigen Weges begleitete (und das in Motorradschuhen bei erwähnten 50 °C).

Es gab nur ein Ziel beim Marathon: DAS Ziel

Es gab nur ein Ziel beim Marathon: DAS Ziel

Ich wollte das Ziel erreichen und das habe ich! Ich bin sehr stolz auf mich, den Weg gemeistert zu haben, auch wenn heute noch jede Faser in meinem Körper nach Erholung ruft.

PS: Der „Schweinehund“ kann mir gestohlen bleiben.

…von der Marathon-Läuferin Sabine Funk

 

Dabei sein ist alles

Strahlende Gesichter nach einem tollen Sporterlebnis

Ein tolles Sporterlebnis

Das Besondere am Schöck Hornisgrinde-Marathon ist die familiäre Atmosphäre. Hier im Schwarzwald kann man einfach toll Sport machen, egal ob Spitzenleistung oder nur dabei sein. Es ist immer wieder schön, hierher zu kommen.

…von dem Läufer Michael Schmitz

 

Die Veranstaltung verdient auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit. Hinter dem Ganzen steht ein Verein, der Turnverein Bühlertal, mit engagierten Mitgliedern, die nicht nur ein Wochenende opfern, sondern sehr viel mehr an Zeit und Arbeit. Bei denen möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Organisation bedanken.

Schöck und der TV Bühlertal freuen sich auf Deine Teilnahme nächstes Jahr – egal ob als Läufer oder als Unterstützer am Wegesrand.

Meld Dich an zur Schöck-Laufgruppe bei Sabine Funk und trainiere schon heute für den Schöck Hornisgrinde-Marathon 2014.


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2 Kommentare zu "41. Schöck Hornisgrinde-Marathon"
Tim Stollberg schreibt am 5. August 2013 um 10:19

meinen tiefen Respekt gegenüber allen Kollegen/-innen die bei den tropischen Temperaturen persönliche Höchstleistungen erbracht haben. Ich bin Stolz auf Euch !!!

Rosi Marras schreibt am 7. August 2013 um 09:54

Ich habe zwar nur meine beiden Kinder zum Schülerlauf
begleitet, aber wie schon gesagt wurde, „Dabeisein ist alles!“ Wir haben noch eine befreundete Familie aus Bühlertal dort getroffen. Deren Kinder sind alle 3 aktiv im TV Bühlertal und 2 haben am Schülerlauf
teilgenommen. Wir werden nächstes Jahr auch wieder dort sein!

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