Rosa Demirlikaya

Russen spielen auf der Balalaika, trinken den ganzen Tag Wodka und essen kiloweise Kaviar!

Was davon tatsächlich stimmt und was nur Klischees sind, was das gößte Land der Erde sonst noch zu bieten hat und wie in Russland Geschäfte gemacht werden, diese und weitere Fragen haben wir in unserer Pilotveranstaltung „Planen & Bauen international: Ihre Chancen auf dem russischen Markt“ am 13.06. in Frankfurt diskutiert.

Mit der Tochtergesellschaft in Russland ist Schöck mit insgesamt 13 Tochtergesellschaften und weltweiten Exporttätigkeiten international vertreten. Jeder einzelne Markteintritt bot seine eigenen Herausforderungen und erzählt seine eigene Geschichte. Jeder Schöck-Area Manager kann hierzu spannende Anekdoten erzählen oder über Fettnäpfchen berichten. Unser Wissen über Besonderheiten und Eigenarten, die wir in den unterschiedlichen Ländern bereits gesammelt haben, wollten wir mit unseren Kunden teilen und auch von ihren Erfahrungen lernen. Denn deutsches Know-How ist im Ausland nach wie vor gefragt. Vor allem im Baubereich wird gerne auf die Unterstützung und das Wissen von deutschen Planern zurückgegriffen. Mit der Veranstaltungsreihe „Planen & Bauen international“ wollen wir eine Einstiegshilfe in neue Märkte bieten und die Möglichkeit schaffen um ein geeignetes und notwendiges Netzwerk aufzubauen.

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Aktuelle Großprojekte wie die Olympischen Winterspiele 2014, die Fußballweltmeisterschaft 2018, das Innovationszentrum Skolkowo (das russische Pendant zu Silicon Valley) oder die zahlreichen Wolkenkratzer in Moskau City haben uns das Land für die erste interkulturelle Veranstaltung quasi aufgedrängt. So kam sie dann schließlich nach kurzer Planung am 13.06. in Frankfurt zustande. Das Land der absoluten Gegensätze wurde in der Pilotveranstaltung aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet.

Den Anfang machte Deputy Director Konstantin Graf zu Doha von der Konsu Accounter Group. In seinem Vortrag ging er auf den konkreten Markteintritt in Russland ein und beleuchtete wichtige Aspekte zu Recht, Steuern und Geschäftsaufbau.

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Wie Schöck es geschafft hat nach langjähriger Exporttätigkeit die Schöck OOO zu gründen, erzählte Tatiana Egorova, Schöck Area Managerin Osteuropa und Russland. Sie betonte in ihrem Vortrag, dass es nicht nur ausreicht eine Tochtergesellschaft zu gründen und einige gute Projekte zu akquirieren. Kontaktmanagement und Beziehungspflege ist in Osteuropa das A und O.

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Ein besonderer Gast war der Direktor von NIISF (Institut für Bauphysik und Mauerwerk der Akademie für Bauwesen und Architektur, Russland), Professor, Dr.-Ing. Igor Schubin. Er erläuterte den Gästen welches Potenzial deutsche Unternehmen im russischen Markt haben und bestätigte, dass Wissen, Innovationen und neue Technologien aus Deutschland in Russland gebraucht werden. Das Land entwickelt sich seit zehn Jahren intensiv weiter und die Nachfrage nach Modernisierung ist sehr hoch.

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Im Anschluss berichtete Schöck’s Globetrotter Alex Krenczik von seinen Erfahrungen in den unterschiedlichsten Ländern. Als Area Manager, unter anderem für Nordamerika und Japan, hat er in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt und plauderte gerne aus dem Nähkästchen.

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René Harun von der Deutsch-Russischen AHK berichtete über die aktuelle wirtschaftspolitische Lage in Russland und zeigte konkrete Chancen für den deutschen Mittelstand auf.

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Ein gemeinsames Abendessen bildete den Abschluss für eine gelungene Pilotveranstaltung. Es wurde noch lange gemeinsam diskutiert und gelacht. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Rednern für ihre inspirierenden Vorträge!


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