Benoit Mathelet

Schöck Isokorb® und Erdbeben

Wie Ihr alle wisst, werden in Frankreich viele Gebäude mit Innendämmung gebaut. Folglich sitzt der Dämmkörper des Isokorb® zwischen der Innendecke und der Außenwand. Hierbei besteht nun das Problem, dass im Falle eines Erdbebens die Kräfte durch diese Isokorb®-Verbindung hindurchgehen. Infolgedessen wird das Erdbebenverhalten des Gebäudes beeinflusst.

ImageENISTAT

Seit 2008 nimmt Schöck an einem europäischen Forschungsprojekt zum Thema Erdbeben teil. Der Höhepunkt dieses Projektes war ein Treffen dieses Jahr beim Kommissariat für Atomenergie und alternative Energien in Saclay bei Paris. Ein 4,7 Meter hohes Gebäude wurde auf seismischen Widerstand auf dem in Europa größten Rütteltisch geprüft, bei einer Bodenbeschleunigung von 0,8 g (oder ca. 80% des Gewichtes eines durchschnittlichen Erwachsenen in der horizontalen Lage).

Der Isokorb® (Rutherma®, der speziell für den französischen Markt entwickelte Isokorb®) hat den Versuch haushoch bestanden: eine Stahlbetonwand brach, wohingegen die Decke (inklusiv Isokorb®) die Belastung überstand.


  Weiterempfehlen Mail Facebook
Kommentar verfassen