Barbara Hirth

Personal­­entwicklung in der Produktion

Entwicklungsprogramm für Produktionsmitarbeiter erfolgreich gestartet

Von links: Karsten Schmidt, Raphael Dandes, Patrick Bachmann (Werk Essen), Pascal Bilger, Matthias Kowalski (Werk Halle), Dr. Harald Braasch (Vorstand), Holger Franke (Werk Halle), Uwe Surma (Werk Halle), Markus Leune (Werk Halle), Barbara Hirth (Personalentwicklung)

Von links: Karsten Schmidt, Raphael Dandes, Patrick Bachmann (Werk Essen),
Pascal Bilger, Matthias Kowalski (Werk Halle), Dr. Harald Braasch (Vorstand),
Holger Franke (Werk Halle), Uwe Surma (Werk Halle), Markus Leune (Werk Halle),
Barbara Hirth (Personalentwicklung)

„Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern handeln.“ Getreu dieser Erkenntnis von Herbert Spencer (1820-1903, engl. Philosoph u. Sozialwissenschaftler) ermöglicht Schöck ausgewählten Mitarbeitern aus der Produktion die Teilnahme am neu implementierten Schöck Entwicklungsprogramm Produktion/Technik. Im Rahmen der ersten Kompakt-Schulungswoche wurden wichtige Kenntnisse, Methoden und Instrumente vermittelt, die sich an den Erfordernissen eines effektiven Produktionsablaufes orientieren.

Entwicklungsprogramm vom Vorstand initiiert

Dr. Harald Braasch begrüßte die Teilnehmer zu Beginn des Programms und vermittelte – u.a. anhand von Videoclips – die Entwicklung von der zeitintensiven Handfertigung zur industriellen Massenproduktion am Beispiel Ford. Die industrielle Revolution fand hier ihren Ursprung in der Einführung des Fließbandes. Außerdem beleuchtete Dr. Braasch das Thema Prozessoptimierung am Beispiel des Toyota-Produktionssystems, das Vorreiter war im Bereich Lean Management und der Einführung einer stetigen Verbesserungskultur. Anhand der konkreten Umsetzung dieser Erkenntnisse in die Schöck-Produktion veranschaulichte Dr. Braasch die Ausführungen mit praktischen Beispielen aus der Arbeitswelt der Teilnehmer.

Dr. Braasch als Referent im Dialog mit den Teilnehmern

Dr. Braasch als Referent im Dialog mit den Teilnehmern

Interne Referenten als Fachexperten

Im Laufe der Schulungswoche kam eine Vielzahl interner Referenten zum Einsatz. Waldemar Martin brachte den Teilnehmern u.a. die Themen Lean Production, KANBAN, Vorteile der Fließfertigung und Kapazitätsplanung nahe. Alain Schmid vermittelte den Anwesenden Grundwissen zu Qualitätsbewusstsein, Ordnung und Sauberkeit, Wartungen und Rüstoptimierung. Christoph Huck gab einen Einblick in die Welt der Materialwirtschaft. Das wichtige Feld der Arbeitssicherheit wurde von Andreas Mikowski dargestellt.

Waldemar Martin vermittelte kompetent sein Fachwissen

Waldemar Martin vermittelte kompetent sein Fachwissen

Wechsel zwischen Theorie und Praxis

Herr Brügel erläuterte den 4-D Report und behandelte das Thema Fehlerliste und KVP. Theoretische Inhalte wurden immer wieder durch „Ausflüge“ in die Produktion oder das Prüffeld im realen Arbeitsumfeld erklärt. Auch eine Exkursion zum Fertigteilwerk Sasbach mit Harald Krell stand auf dem Programm. Selbstverständlich wurden auch unsere Schöck-Produkte ausführlich erläutert: Bernhard Tschonitsch führte eine Produktschulung durch und sprach über die Anforderungen an unsere Produkte aus Sicht der Anwendungstechnik. Die Schulungswoche schloss mit einer Prüfung ab, die dazu diente, die erworbenen Kenntnisse zu festigen und den Wissenstransfer in die tägliche Arbeitspraxis zu fördern.

August Brügel beim Präsentieren seiner Themen

August Brügel beim Präsentieren seiner Themen

Anspruchsvolles Konzept

Die Teilnehmer werden vielfach gefördert – und gefordert: Ende Juni folgt eine zweite Schulungswoche mit Prüfung. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, einen Einbaumeister auf eine Baustelle zu begleiten, um die Montage unserer Produkte vor Ort zu begleiten – eine bedeutende Erfahrung! Zu sehen, wo das selbst hergestellte Produkt „landet“ und seinen herausragenden Dienst tun wird. Außerdem sind Erfahrungseinsätze an anderen Standorten vorgesehen, wo jeder Kandidat eine konkrete Praxisaufgabe zu bearbeiten hat. Fazit: Die Teilnehmer werden mit unterschiedlichen Lern- und Arbeitssituationen konfrontiert – und erweitern so ihr Wissen und ihr eigenes Verhaltensrepertoire.

Schöck bietet Chancen

Lernen, Leistung zeigen, Lösungen erarbeiten – das Entwicklungsprogramm Produktion/Technik bietet den Teilnehmern eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeitswelt und neue Erkenntnisse zum Meistern der täglichen Aufgaben. Schöck bietet hier echte Entwicklungschancen für die Produktion! Dies wird auch von den Teilnehmern so gesehen – hier einige Rückmeldungen nach der ersten Schulungswoche:

„Anstrengend, informativ, Anregungen und Denkanstöße für eigene Produkte“

„Ich werde mein neues Hintergrundwissen an meine Kollegen weitergeben“

„Dass es positive Sachen sind, wenn man den Willen hat, weiterzukommen“

„Dass mir in dieser Woche interessante Dinge vermittelt wurden, die mich bei der täglichen Arbeit weiterbringen, dass es aber auch kein Zuckerschlecken ist, sondern volle Konzentration erfordert.


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