Jens Neumann

ComBAR® trifft Stahl

In einem meiner größten Fertigteilwerke, der Firma Betoform in Remscheid, wurden die ersten Thermoanker eingebaut.

Mit der hilfreichen Unterstützung durch Andreas Decker, konnte natürlich nichts schief gehen und wir waren sicher aufgestellt. Aber der Hallenmeister Herr Zor, hatte immer einen skeptischen Blick dabei – so nach dem Motto „Das soll halten?!“…

Und wie es halten sollte, das kommt am Ende des Textes!

Hier die kurze Erklärung der Fotos zur Entstehung einer zweischaligen Thermowand.

1. In die erste frische Betonschale werden die Bewehrung, die Dämmung – hier mit Styropor – und die tragenden Thermoanker eingebracht.

2. Die erste Schale geht zum Aushärten.

3. Zwei skeptische Blicke auf das Treiben der Schöck-Leute. Der Hallenmeister Herr Zor (rot braunes Shirt) und der Chef Herr Staiger (hellblaues Hemd) von Betoform.

4. Die zweite Schale wird hergestellt, Frischbeton plus Bewehrung.

5. Die erste Schale wird mit einer Wendeanlage in die zweite Schale eingewendet und in den Frischbeton abgesenkt.

6. Jetzt kam es aufgrund des hohen Bewehrungsgrades der Platten zu nicht zu vermeidenden Kontakten mit ComBAR® und Stahl.

7. Warum schreibe ich das? Bei 2 verschweißten Mattenkreuzen kollidierten die Thermoanker mit dem eingelegten Bewehrungs-Mattenkreuzen. Also musste einer nachgeben und was meint Ihr? Wer gab nach?

8. Der ComBAR®-Stab behielt die Oberhand und zerdrückte das geschweißte Mattenkreuz, das heißt die Schweißung wurde durch den Druck des ComBAR®-Stabes aufgelöst und der Thermoanker tauchte unversehrt in den Frischbeton der zweiten Schale.

Also mit Vertrauen in das eigene Material von Schöck, da geht was!

Grüße aus Köln


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2 Kommentare zu "ComBAR® trifft Stahl"

Alexander Krenczik schreibt am 3. April 2013 um 18:31

Da geht mir das Herz auf, wenn man sieht wie das mit unseren Produkten so „gemacht“ wird. Auf der Baustelle lernt man immer noch am meisten. Ganz prima und direkt von der Basis. „Show me“ sangen die US-Amerikaner.

Sven Ustrabowski schreibt am 9. April 2013 um 09:21

Klasse Bericht, herzlichen Dank dafür!

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