Barbara Hirth

Schöck Förderprogramm 2012

Schöck als Ganzes begreifen lernen

Vom 09. – 10.10.2012 fanden sich im Raum „Rheintal“ zwölf Teilnehmer verschiedenster Bereiche und Standorte zusammen, um von kompetenten Fachexperten – allesamt Interne – fundierte Einblicke in die Schöck Unternehmenswelt zu erhalten. Und was unseren Erfolg ermöglicht.

Mitarbeiter ermöglichen „Wow-Effekte“

Am ersten Tag stand das Thema „Märkte und Produkte/Services“ auf der Tagesordnung. Den Einstieg machte Inka Lamprecht (Leiterin Marketing) mit einem professionellen Überblick zur Marketingstrategie und –planung sowie aktuellen Kampagnen. Wolfgang Ackenheil (Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) gab kompetent Auskunft zu den Begriffen „Marke, Corporate Identity, Corporate Design“ und erläuterte Sinn und Zweck sowie das Vorgehen bei Marktbeobachtungen und –analysen.

Den Nachmittag bestritt federführend Michael Schmitz, Vorstand Vertrieb. Er präsentierte äußerst anschaulich und mit praxisnahen Beispielen, „was wirklich wichtig ist im Vertrieb“. Wichtige Botschaft dabei: Es gilt, unsere Kunden und Mitarbeiter zu Fans von Schöck zu machen.

Kathrin Wacker vermochte anschließend – trotz angeblich trockenen Zahlenwerks – die Teilnehmer mit dem Thema „Vertriebscontrolling“ zu fesseln. Vor allem das sogenannte „Cockpit“, ein visualisiertes Kennzahlen- und Steuerungsinstrument zur Steuerung der Vertriebsaktivitäten, hat die Anwesenden beeindruckt. Herr Schmitz gestaltete die letzte Sequenz des ersten Moduls im lebendigen Workshop-Charakter. In Kleingruppen wurden aktuelle Geschäftszahlen und Ergebnisse aktueller Kundenbefragungen analysiert und passende Strategien erarbeitet. Die Teilnehmer erlebten hier eine große Nähe zum Geschäft und zu unseren Kunden. Der Vorstand Vertrieb gab den Teilnehmern zum Abschluss des Tages mit auf den Weg, dass sie als Schöck Mitarbeiter durch ihren Einsatz die Fähigkeit hätten, „Wow-Effekte“ bei unseren aktuellen und zukünftigen Kunden zu produzieren.

Von links: Michael Schmitz, Caroline Stegerer, Corina Hörth, Virginie Kuntzmann-Molard (Frankreich), Matthias Lamprecht, Martina Ludwig, Valeri Tscherkas, Hanaa Sadallah, Francois Schenk, Maciej Kowalczyk (Polen), Stefan Frank, Steffen Zakschewski (Werk Halle), Michael Kämmerer

Spitzenleistungen erzielen

Das zweite Modul „Prozesse und Tools“ eröffnete der Vorstand Technik, Dr. Harald Braasch, mit den Themen „Prozessmanagement“ und „Lean Management“. Er stellte in eindrücklicher Weise die Wichtigkeit der Standardisierung – und damit Beherrschbarkeit und Reproduzierbarkeit – von Prozessen dar. Nur durch konsequentes Qualitätsmanagement und kontinuierliche Verbesserung aller Prozesse können Spitzenleistungen erzielt und Kundenbedürfnisse zufriedenstellend erfüllt werden. Dr. Gunter Reinhard (Leiter IT) veranschaulichte das Thema „Lean Management“ am Praxis-Beispiel „Redesign Beschaffung“. Bis zur Mittagpause verschaffte Dr. Braasch den Teilnehmern einen fundierten Einblick in das Thema „Kaizen“ sowie verschiedenen methodischen Ansätzen (bspw. Pareto-Diagramm, Six Sigma, Ishikawa-Diagramm).

Den Nachmittag eröffneten Waldemar Martin (Meister Endmontage) und Walter Dittmann (Technischer Support) mit der Fortsetzung des Kaizen-Themas anhand des Praxis-Beispiels „Längentoleranzen“. Die Teilnehmer waren gefordert, Ideen zu entwickeln, wo mögliche Fehlerquellen im Produktionsprozess vorhanden sind und sie mittels vorgestellter Methoden visuell abzubilden.

Hubert Fritschi (Leiter Entwicklung) präsentierte daraufhin in kompakter und pointierter Form, wie ein Entwicklungsprozess von der Idee bis zum Markteintritt vonstattengeht. Hierbei skizzierte er auch verschiedene Kreativitätstechniken, mit deren Hilfe neue und ungewöhnliche Lösungen entwickelt werden – und so Innovation ermöglicht wird, wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Unternehmens. Den Abschluss bildete Dr. Gunther Reinhard, der einen kurzen Abriss über die IT-Landschaft bei Schöck bot.

Zum Ende der Veranstaltung wies Dr. Braasch die Teilnehmer nachdrücklich darauf hin, dass Spitzenleistungen nur dann erzielt werden könnten, wenn alle Beteiligten an ihre Grenzen gingen.

Eine gute Teamstimmung aufgrund fauler Kompromisse kann nicht zur bestmöglichen Lösung führen. Vielmehr ist ein engagiertes Ringen um das Optimum erforderlich. Dabei gilt es, den Unternehmenserfolg von Schöck sicherzustellen und weiter auszubauen!

Von links: Michael Kämmerer, Caroline Stegerer, Matthias Lamprecht, Virginie Kuntzmann-Molard (Frankreich), Corina Hörth, Dr. Harald Braasch, Hanaa Sadallah, Valeri Tscherkas, Maciej Kowalczyk (Polen), Francois Schenk, Steffen Zakschewski (Werk Halle), Stefan Frank, Martina Ludwig

Das Förderprogramm findet seine Fortsetzung in zwei Wochen mit den Modulen „Mitarbeiter/innen“ und „Unternehmensführung, -struktur und –steuerung“. Anfang November folgt ein zweitägiges Planspiel in Kooperation mit der Dualen Hochschule Karlsruhe.

Ein besonderer Dank gilt allen Referenten für ihren Einsatz beim diesjährigen Förderprogramm, Frau Schneider für das umsichtige Veranstaltungsmanagement sowie Frau Riebold, Frau Hoffmann-Ockenga, Frau Welsch und Frau Frank für die Unterstützung bei der Planung des gesamten Programms im Vorfeld.


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