Lena Ackenheil

Meine erste Woche bei Schöck

Als ich die wenigen Schritte vom Parkplatz bis zum Empfang der Firma Schöck ging, klopfte mein Herz ganz schön. Doch würde ich behaupten, ein klein wenig Nervosität und Nervenkitzel sind erlaubt – am ersten Tag in der Firma, dem ersten Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Mit dem freundlichen Empfang durch unsere Ausbildungsleiterin Anja Hauß wurde uns, den drei „Neuen“: Pacal Maier, ebenfalls DH-Student, und Marius Merkel, Auszubildender Mediengestaltung, und mir, Lena Ackenheil, DH-Studentin BWL/Industie, sofort die Scheu und Aufregung genommen und es begannen spannende erste Tage bei Schöck.

Zuerst wurde uns durch eine Firmenpräsentation noch einmal unser neuer Ausbildungsbetrieb etwas näher gebracht. Ein Rundgang über das Gelände und durch mehrere Abteilungen vertiefte dies. Nach unserem ersten Mittagessen im Schöck Restaurant „Atrium“ lernten wir die anderen Azubis und Ausbilder mithilfe eines witzigen „Speed-Datings“ näher kennen. Eine Produktschulung ließ uns nun auch mehr unter den Begriffen Isokorb®, Tronsole®, Bole® und Co. verstehen.

Ein weiteres Highlight war der Tag in der Produktion am dritten Tag. Wir bekamen nicht nur eine Führung durch Waldemar Martin, nein, wir durften auch aktiv mithelfen und mitarbeiten, was meiner Meinung nach eine sehr gute Idee war. Denn es hat nicht nur einfach Spaß gemacht, uns wurde so ein viel tieferer Einblick in die Produktpalette Schöcks gewährt. Doch damit nicht genug. Der nächste Höhepunkt folgte mit dem Azubi-Ausflug nach Essen. Nach 5 Stunden Fahrt mit einem nicht sehr gesprächigen Busfahrer kamen wir am Werk in Essen an, wo uns Karl-Heinz Groh  herumführte und nach einem kleinen Snack in Essen auf eine wunderschöne Aussichtsplattform über dem Ruhrgebiet begleitete. Zu aller Überraschung war das Ruhrgebiet gar nicht so grau – sondern grün.

Danach ging es in den Landschaftspark Duisburg, der sich über das Gelände einer alten Zeche erstreckte. Stichwort: Geocatching! In 5 Teams aufgeteilt wurden wir alle mit GPS-Geräten, einem Wegbuch und einigen geheimnissvollen Briefumschlägen ausgestattet, in denen sich unsere Aufgaben befanden. Und auf ging’s! Durch das GPS-Gerät geführt, mussten wir verschiedene Punkte aufsuchen, die sich über das gesamte Gelände der Zeche verteilten. Dort warteten Aufgaben aller Art auf uns, wie kleine Quizfragen, Gedichte verfassen oder auch Papierboote falten. Am Ende gab es natürlich auch einen Gewinner. Doch belohnt wurden dann alle Gruppen, nämlich mit einem leckeren Abendessen und dem wunderschönen Sonnenuntergang, den man vom obersten Turm der Zeche beobachten konnte.

Am folgenden Tag lernten wir den Außendienstmitarbeiter Winfried John kennen, der uns zu unserer nächsten Station, dem Fertigteilwerk  auf „Schalke“ in Gelsenkirchen, begleitete. Dort konnten wir beobachten wie die Produkte mithilfe eines vollautomatisierten Umlaufsystems verarbeitet werden. Nach diesem spannenden Ereignis wurde auf dem Werkshof in Essen noch der Grill angeworfen, an dem sich sowohl wir, als auch die Mitarbeiter der Produktion beteiligten. Danach ging es wieder zurück in den Bus und nach einigen Staus und Verzögerungen kamen wir wieder heil in Baden-Baden an.

Alles in allem waren wir Azubis nach der ersten Woche total begeistert. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und mit viel Spaß und Sorgfalt wurden uns die Firma, die Kollegen und unsere zukünftigen Aufgaben nähergebracht. Somit kann ich jetzt einfach nur sagen: Ich freue mich auf meine nächsten 3 Jahre bei Schöck!


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