Martin Lamprecht

Herr Wild informiert sich vor Ort über zukunftsorientierte Passivhaus-Bauweisen

Passivhäuser sind innovative Gebäude, die kein aktives Heizungssystem (ganz normale Ölheizung im Keller) mehr benötigen aufgrund ihrer sehr guten Wärmedämmeigenschaften. Man lebt quasi in einer „Thermoskanne“, die so gut wärmegedämmt ist, dass nur über passive Wärmegewinne (Personen, die darin leben, Wärmegewinne aus der Sonne durch die Fenster, Küchengeräte, Lampen, usw.) die Wohnung oder das Haus beheizt wird. Daher auch der Name „Passivhaus“, also ein wohl temperiertes Gebäude nur durch „passive“ Wärmegewinne.

Thermographie; Prinzip Passivhaus (Thermoskanne); Quelle: www.passivhaustagung.de

Links: Thermoskanne hoch wärmegedämmt, es geht quasi keine Wärme verloren, die Wärme bleibt in der Thermoskanne (so funktioniert ein Passivhaus).
Rechts: Kaffee wird über ein aktives Heizsystem erwärmt (Heizplatte von unten), an der roten Farbe sieht man, dass Wärme verloren geht. Es muss ständig nachgeheizt werden, damit der Kaffe heiß bleibt (so funktioniert ein konventionelles Gebäude).

Der Vorteil liegt auf der Hand. Kaum Heizkosten, genauer gesagt 90 % weniger wie bei normal geheizten konventionellen Gebäuden.

Solche Häuser sind eine „Lebens-Versicherung“ gegenüber jeglicher Energiekostensteigerungen in der Zukunft und dazu noch extrem umweltfreundlich.

Nur noch 10 % der Energiekosten entstehen bei einem Passivhaus gegenüber einem normalen konventionellen Gebäude. Das schont den "Geldbeutel" und die Umwelt.

Diese Art der Gebäude wird in allen EU-Ländern spätestens in 2021 (also in nicht einmal noch 10 Jahren) der gesetzlich vorgeschriebene Gebäudestandard sein. Manche Städte und Regionen in Deutschland und Europa greifen der EU-weiten Einführung des Passivhaus-Standards vorweg, so z.B. Heidelberg, Frankfurt, Freiburg, Hannover, usw.. Das heißt dort werden bereits heute fast alle Gebäude als Passivhäuser gebaut und sind dort bereits der Gebäude-Energiestandard.

Deshalb macht es Sinn, bereits heute dort solche Gebäude zu besichtigen da so gebaut wird wie dies in 10 Jahren in ganz Europa so sein wird.

Deshalb waren unser Vorstands-Vorsitzender Herr Wild,  Knut Thon und ich von Schöck in Heidelberg (Groß-Projekt Bahnstadt Heidelberg) und in Frankfurt (Stadtteil Riedberg) auf Baustellen unterwegs, um sich über den aktuellen Stand zu informieren.

Herr Wild und Herr Thon vor einem Passivhaus-Gebäude (Frankfurt / Riedberg) mit 150 Wohneinheiten, alle Balkone thermisch getrennt mit Schöck Isokorb® KXT

Passivhaus-Großbaustelle Projekt Bahnstadt Heidelberg - Bis 2017 entsteht dort für fast 5.000 Menschen ein neuer Stadtteil in Passivhausbauweise

Passivhaus-Großbaustelle Projekt Bahnstadt Heidelberg - Bis 2017 entsteht dort für fast 5.000 Menschen ein neuer Stadtteil in Passivhausbauweise

Bahnstadt-Heidelberg: Universitätsgebäude "Skylab" in Passivhausbauweise

Das Gute an den Passivhäusern ist, dass die absolute Minimierung von Wärmebrücken wie  Balkonen, Loggien, Laubengängen, Vordächern, Stahlträgern, usw. das absolute „Muss“ ist, um die Einhaltung des extrem hohen energetischen Gebäudestandards (Passivhausstandard) zu erreichen. Ohne Schöck Isokorb® ist dieser Gebäudestandard bei auskragenden Balkonen usw. nicht möglich und dies zukünftig noch mehr denn je in ganz Europa.

Gerade jetzt aktuell im Januar haben wir die höchste Produkteinstufung – welche vom Passivhaus-Institut in Darmstadt erteilt wird – erhalten. Die Schöck Isokorb® Typen QXT 10 bis Typ QXT 30 sind nun aufgrund ihrer hocheffizienten Wärmedämmung als „wärmebrückenfreie Konstruktion“ zertifiziert. Auch in den letzten Jahren wurden bereits eine Vielzahl von Produkte und Varianten von Schöck (Typ KXT, Typ R, usw.) als „wärmebrückenarme Konstruktion“ eingestuft, was die Effizienz des Schöck Isokorb® zur Minimierung von Wärmebrücken beweist – selbst bei solch hochwärmegedämmten Gebäuden wie Passivhäuser.

Übergabe Passivhauszertifizierung "wärmebrückenfreie Konstruktion" durch Prof. Dr. Wolfgang Feist (Gründer und Leiter des Passivhaus-Institut in Darmstadt) an Martin Lamprecht von Schöck


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1 Kommentar zu "Herr Wild informiert sich vor Ort über zukunftsorientierte Passivhaus-Bauweisen"

NWild schreibt am 6. Februar 2012 um 09:58

Was er nicht geschrieben hat: es war bitter kalt, ca. – 10°C

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