Dita Barrantes

Das Projekt „Monroe Park“: Ein Krimi vor historischer Kulisse

Monroe Park (benannt nach der Schauspielerin Marilyn Monroe) ist der Name für das derzeit größte Denkmalwohnprojekt in Deutschland. Mitten in Berlin-Lichterfelde befindet sich das Areal, das in den Jahren 1938 bis 1945 Firmensitz und Entwicklungs- und Produktionsstätte der Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H. war.

Von 1945 bis 1949 wurde das ehemalige Telefunken-Werk zunächst US-Hauptquartier in der Viersektorenstadt Berlin. Bis 1994 diente es der amerikanischen Armee als Kaserne für die in Berlin stationierten US-Soldaten. Das bis heute vollständig erhaltene Gebäudeensemble wurde von 1937 bis 1940 errichtet. Seid 1995 steht es unter Denkmalschutz und wird nun vollständig modernisiert und zu einem hochwertigen Wohnensemble umfunktioniert.

Mit einer gesamten Wohnfläche von 46.000 Quadratmetern stellt es alle anderen aktuellen Denkmalschutzprojekte in Deutschland in den Schatten. Bei einer solch umfangreichen Baumaßnahme dürfen Balkone natürlich nicht fehlen!

Die Planungen für den Umbau stammen vom Architekten Sergei Tchoban. Mit der Insolvenz des Hauptinvestors Lehman Brothers wurden die Bauarbeiten im Herbst 2008 unterbrochen. Seit Anfang 2009 ist nun die Berliner Unternehmensgruppe S+P Real Estate GmbH neue Haupteigentümerin. Die Ausführungsplanung war schließlich dem Architekturbüro Kirchhof übertragen worden.

Technisch ging es jetzt richtig zur Sache. Das Denkmalamt Berlin forderte die Königsdisziplin: 180 frei auskragende Balkone an die Altsubstanz anbringen!

Wer sonst, wenn nicht unser Entwicklungsingenieur Dipl.-Ing. Markus Baron (Schöck Balkonsysteme GmbH), ist besser geeignet, diesen „Fall“ zu lösen?

Ab Mitte 2010 investierte er viel Zeit und Wissen in dieses Projekt. Markus Baron stand dem zuständigen Statiker in Berlin mit Rat und Tat zur Seite und entwickelte eine Lösung für die Anschlüsse. Gemeinsam mit den Kollegen aus der Konstruktion und aus Operations wurde daraus dann ein Gesamtkonzept geformt.

Die Verhandlungsphase mit dem GU, geführt von unserem neuen Vertriebsleiter Knut Thon, lief bis in den April hinein.

Am 14. April 2011 war es dann endlich soweit: Wir hatten den Großauftrag in der Tasche!

Damit geht aber nur der erste Teil der Geschichte zu Ende. Jetzt müssen wir die 180 Balkone produzieren und pünktlich in der gewünschten Qualität montieren. Machen wir uns nichts vor: Es wird spannend bleiben….

Wir werden laufend davon berichten!


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