Steigende Bauzinsen im Anmarsch – welche Förderungsmöglichkeiten lassen sich aktuell nutzen?

Der Kauf oder der Bau einer eigenen Immobilie ist ein ganz besonderer und großer Schritt, der wohl überlegt sein sollte, da zu diesem Zweck im Regelfall eine Baufinanzierung in Anspruch genommen werden muss. Dabei handelt es sich nicht selten um Planungszeiträume von 15-30 Jahren, die das eigene finanzielle Leben stark beeinflussen. Natürlich sollte man dabei nicht nur auf eine möglichst günstige Finanzierungsmöglichkeit zurückgreifen, sondern auch sonst alle Optionen ausnutzen, um die Kosten möglichst niedrig zu halten. Aus diesem Grund werden nun die staatlichen Förderungsmöglichkeiten vorgestellt, so dass der interessierte Leser weiß, welche Chancen ihm offen stehen.

Die KfW Bank bietet viele verschiedene Förderungsprogramme an

Wer eine Immobilie bauen oder kaufen möchte und später dort selbst einzieht, kann im Normalfall auf staatliche Förderungen durch die KfW Bank zurückgreifen. Dies liegt vor daran, dass der Staat energieeffiziente Bauvorhaben unterstützt, so dass man beim Hausbau oder auch beim Kauf speziell darauf achten sollte, die Standards nach dem KfW-Programm „energieeffizient Bauen“ zu erfüllen. Mit einem Energiebedarf nach dem Standard des KfW-Effizienzhauses 70, 55 oder 40 kann man nämlich äußerst zinsgünstige Kredite nutzen, die darüber hinaus bei den Standards 55 und 40 durch einen Tilgungszuschuss von bis zu 10% der Darlehenssumme ergänzt werden. Mit dem „Wohneigentumsprogramm“ der KfW lassen sich zudem noch viele andere Bauvorhaben teilfinanzieren, so dass man auf eine sehr breite Palette an Möglichkeiten zurückgreifen kann. Mehr Informationen zu diesem Thema findet man auf Immobilienfinanzierung.com.

„Wohn-Riester“ bringt ebenfalls staatliche Förderungen für die eigene Baufinanzierung

Neben den KfW-Programmen zur Förderung der Eigenheimfinanzierung kann man natürlich auch durch „Wohn-Riester“ staatliche Unterstützungen für sein eigenes Bauvorhaben erhalten. Dabei wird das klassische Sparkonto durch die jeweilige Immobilie ersetzt, so dass die Tilgungsleistungen als Einzahlungen in ein gefördertes Altersvorsorgeprodukt gelten und man dafür die gängigen Zulagen erhalten kann. Dazu kommen steuerliche Vorteile, da man in Bezug auf die nachgelagerte Besteuerung wählen kann, ob es eine sukzessive Besteuerung über einen längeren Zeitraum oder eine Einmalbesteuerung auf 70% des geförderten und in der Immobilie gebundenen Kapitals geben soll.

Die Förderungsmaßnahmen für Immobilienfinanzierungen sind sehr vielfältig

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass die Förderungsmaßnahmen für Bauvorhaben wirklich äußerst vielfältig sind und somit fast für jeden Interessenten entsprechende Möglichkeiten bieten. Wer also in naher Zukunft plant, eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen, der sollte sich vorher auf jeden Fall darüber erkundigen, welche Optionen ihm in Bezug auf staatliche Förderungen zur Verfügung stehen, denn auf diese Weise lassen sich die Kosten stark absenken, was die Rückzahlungsphase auf jeden Fall wesentlich entspannter gestaltet.


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3 Kommentare zu "Steigende Bauzinsen im Anmarsch – welche Förderungsmöglichkeiten lassen sich aktuell nutzen?"
Steffen über Baufi24 schreibt am 11. August 2011 um 17:05

Wer sich über die passenden Fördermittel beraten lassen will, dem kann ich empfehlen, einen Blick in baufi24.de zu werfen. Hat mir damals sehr geholfen !!

Janni schreibt am 2. Mai 2012 um 17:23

Also ich kann keine steigenden Zinsen entdecken!

Dennis schreibt am 8. Oktober 2015 um 10:59

Hm, auch aus heutiger Sicht lassen sich steigende Bauzinsen immer noch nicht wirklich entdecken. Trotzdem sind die hier gegebene Tipps gar nicht so schlecht, denn gerade Förderungen bei der KfW sind auch bei Niedrigzinsen nicht unattraktiv, gerade wenn es Zuschüsse sind.

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