Alfonso Zoppi

Ein neues Wahrzeichen für Luzern

In Luzern soll ab Juli 2011 in einem neuen Fussballstadion gekickt werden. Mit dieser Sportarena entsteht für die Stadt Luzern ein neues Wahrzeichen.

Neben dem Stadion werden außerdem ein Sportgebäude und zwei nebenstehenden Wohnhochhäuser gebaut.

In dem Sportgebäude befinden sich ein Hallenbad, ein Fitnesspark, eine Doppelturnhalle sowie Verkaufs- und Büroflächen ihren Platz. Mit der Sportarena Luzern entsteht für die Stadt ein neues Wahrzeichen.

Während der Bauzeit begleite ich das gesamte Projekt. Ich bin Ansprechpartner für das Bauunternehmen, den Architekten und den Ingenieur. Vor allem in technischen und statischen Fragen rund um unseren Schöck Isokorb® stehe ich Rede und Antwort, denn es werden zahlreiche Isokörbe der Typen D und K eingebaut.

Die beiden Wohnhäuser neben dem Fussballstadion und dem Sportgebäude werden 88 und 77 Meter hoch und umfassen insgesamt 330 Wohnungen. Davon sind ungefähr 50 als Long-Stay-Appartments gestaltet. Sie sind für die Geschäftsleute, die sich mehrere Wochen oder Monate in Luzern aufhalten, gedacht. Die Hochhäuser bestehen aus einem klassischen Skelettbau-Tragwerk aus Stahlbeton und werden jeweils durch einen quadratischen Stahlbetonanker ausgesteift, welcher vorauskletternd erstellt wird. Die vertikale Lastabtragung geschieht durch den Kern und durch 12 Stützen, die sich hinter der Fassade über die gesamte Gebäudehöhe erstrecken. Die vertikale Lastabtragung durch Wind und Erdbeben übernimmt der Kern. Dieser wirkt als Rohr, somit besitzt er optimale Steifigkeitswerte. Die schlanken installierten Ortbetondecken sind 26 cm stark und sind mit den Lüftungs-, Sprinkler-, Sanitär- und Elektroanlagen gefüllt.

Hier sind unsere D-Typen im Einsatz.

Die ersten Arbeiten begannen im Jahr 2009 und bis 2012 soll der gesamte Komplex fertig gestellt werden.


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1 Kommentar zu "Ein neues Wahrzeichen für Luzern"
NWild schreibt am 3. Mai 2011 um 18:23

Glückwunsch! Das ist ein tolles Projekt und ich wünsche Euch viel Erfolg und noch viele solch schöne Projekte.

Nikolaus Wild

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