Monika Wörner

Köln hat was zu Beaten!

Wer war schon mal auf dem Kölner Karneval? Wir – einige Kollegen aus dem Vertriebsinnendienst – hatten erstmals das Vergnügen die Kölner Karnevalssession hautnah mitzuerleben, welche in diesem Jahr unter dem Motto „Köln hat was zu Beaten“ stand. Anlass dafür war die Firmen-Veranstaltung mit einem unserer Topkunden Fa. Hahn aus Frechen.

v.l.n.r.: Heike Frey (Frau von M. Frey), Isabell Wunsch (Einkauf), Sabrina Seyfried (Objektmanagement), Larissa Hecht (Vertriebsmanagement), dahinter Marianne Maier (Auftragsbearbeitung), Conny Voges (Objektmanagement), Michael Frey (Objektmanagement), Petra Steinel (Auftragsbearbeitung), Monika Wörner (Auftragsbearbeitung), Patricia Schmelzer (Objektmanagement)

So waren wir also am Freitag 18. Februar 2011 zu Gast in der „Lachenden Kölnarena“. Die Fahrkartenkontrolleure in den Zügen Richtung Köln waren ebenfalls ‚jot jelaunt’ und scherzten mächtig herum, und für unser selbst organisiertes Catering interessierten sich sämtliche Mitreisende (der Eigenbedarf war jedoch zu groß). Am Bahnhof in Köln begrüßte uns unser Gebietsleiter Jens Neumann in gewohnt herzlicher Art und brachte uns ins nahe gelegene Hotel.

Nachdem sich alle kostümiert hatten, trafen wir in der Hotellobby auf die Mitarbeiter der Firma Hahn (nächstes Foto), wo man sich das karnevalistische DU angeboten hat.

Dann ging’s auch gleich los – Grundlage schaffen mit leckerem Essen in Peters Brauhaus (u. a. Rheinischer Soorbrode mit Rosinen und gehobelten Mandeln). Rein zufällig marschierte ein Karnevals-Musikverein aus Holland ebenfalls ins Brauhaus und bescherte uns den ersten musikalischen Glanzpunkt.

Gerade richtig kam danach der Verdauungsspaziergang, bestehend aus 1,5 km Laufweg durch Altstadt, über die Deutzer Brücke rüber, um auf die andere Seite des Rheins und bis zur Lanxess-Arena zu gelangen (bei den Kölnern die Kölnarena genannt).

Als Badner der bislang nur die „Fastnacht“ kennt und mit maximal Hunderten zusammen feiert steht man dann vor einem stadionartigen Publikum mit ca. 15.000 Menschen, bekleidet mit tollen Kostümen und ist erst einmal sprachlos. Die Farben des Kölner Wappens – rot und weiß – schienen vorherrschend vertreten zu sein. Wir hatten zwei Sitzplatzreihen hintereinander, wobei wir kaum gesessen sind. Ebenfalls außergewöhnlich für uns die dort übliche, traditionelle Selbstverpflegung. Ständig sah man Tüten, Schüsseln und Körbe voller Essen die herumgereicht wurden, Schnapsfläschchen und Kölschfässer. Auch wir wurden von unseren Kunden bestens versorgt, mit Mettwürsten, Nüssen, Chips, Käse… unglaublich was alles in deren Rucksäcke Platz hatte.

Das Programm begann und wir waren total gespannt. Es war tatsächlich so, wie man es oft schon im Fernsehen gesehen hat. Die Eröffnung des Abends wurde durch einmarschierende Musikkapellen gestaltet und die Vorstellung des aktuellen Dreigestirns auf der Bühne, unter den Augen des Elferrats sowie vor dem ständig auf der Bühne sitzenden und für jeden Tusch und jede Ein- und Auslaufmelodie der Künstler zuständigen Blasorchesters Bückeburger Jäger.

Schlag auf Schlag folgten die unterschiedlichsten Auftritte. Vom satirischen Bauchredner über Tanzaufführungen von professionellen Funkenmariechen (die meterhoch durch die Luft katapultiert wurden) bis hin zu den richtig bekannten Stars wie Bernd Stelter – im TV bei „7 Tage – 7 Kopfe“ berühmt geworden – und alle wurden mit dem dreifachen „Kölle Alaaf“ bejubelt und gefeiert.

Überhaupt stand auf der Bühne alles was Rang und Namen hat, die berühmtesten Bands der Kölner Szene interpretierten ihre größten Hits, so konnten wir auch als Nicht-Kölner bei Liedern wie „superjeile Zick“ von BRINGS oder bei deren „Halleluja“ (nicht zuletzt dank recht einfachem Text) kräftig mitsingen. Später standen die HÖHNER mit dem Klassiker schlechthin vor dem Publikum: „Da simmer dabei“ und es war prima! Mit „Schenk mir Dein Herz“ und „Mir kumme met allemann vorbei“ brachten de HÖHNER die Arena zum Beben.

Weitere Höhepunkte – ja, der Stimmungsbogen wurde noch länger gespannt – boten die Musikgruppen PAVEIER („Ens einfach donevve benemme“), die RÄUBER (u. a. mit „Wunderbar“), die WANDERER, Sängerin Marita Köllner, Komödiant Dä Blötschkopp Marc Metzger sowie weitere spektakuläre Tanzeinlagen, auch von einem Männerballett.

Als letzte Gruppe traten die BLÄCK FÖÖSS auf und haben mit „Mir han e Hätz für Kölle“ auch den letzten auswärtigen Besucher der Kölnarena davon überzeugt, dass die Kölner ihre Stadt lieben und vergöttern, denn das war an diesem Abend nur einer von sehr vielen Songtexten, in denen es sich einzig und allein um ihre Heimatstadt Köln drehte.

Nachts um halb zwei verabschiedeten sich die BLÄCK FÖÖSS mit „Bye bye my love“ – mach et jot…. und wir verabschiedeten uns von der größten Karnevalsparty, auf der wir je waren. Auf dem Rückweg noch einmal der Blick auf das Wahrzeichen der Stadt: den sich auf mysteriöse Weise erhebenden Kölner Dom.


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3 Kommentare zu "Köln hat was zu Beaten!"

Mehmet GERIZEKALI schreibt am 3. März 2011 um 11:50

Ein sehr gelungener Artikel. Vielen Dank für die schönen Fotos. Da simmer dabei! Dat is prima …

Ihr Mehmet GERIZEKALI

Dünnes und Schäl schreibt am 7. März 2011 um 15:32

Grüße vom Rheinischen Karneval nach Baden-Baden

Matthias schreibt am 1. Dezember 2013 um 19:23

Toller Artikel mit tollen Bildern 🙂

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