Juergen Walter

Sanierung eines Plattenbaus

Anbringung frei auskragender Balkone – halten Sie das für möglich?

Im Zentrum der thüringischen Stadt Nordhausen, die am Südrand des Harzes liegt, wurde ein Plattenbau aufwendig saniert. An dieses Haus sollten Balkone angebracht werden.

Aus architektonischen Gründen sollten diese Balkone jedoch nicht vorgeständert werden, da an den anschließenden Häusern die Balkone alle frei auskragend ausgebildet sind. Das hieß, also auch für diesen Plattenbau, frei auskragende Balkone!

Die Aufgabe war nicht einfach, da, wie viele Fachleute wissen, die Plattenbauten der ehem. DDR nicht gerade mit dicken Decken und Wänden gesegnet waren. Einen frei auskragenden Balkon anzubringen ist sicherlich möglich; hier sollte aber eine thermische Trennung vorgenommen werden. Ein Standard-Isokorb kam also nicht in Frage.

Die Lösung hieß: Thermische Trennung der Balkone mit dem Schöck-Isokorb KST.

Die Balkone wurden als Stahlrahmen ausgebildet, die mit Balkoplan-Platten belegt wurden.

Mit dem Stahlbauer wurden technische Lösungen erarbeitet, die ein sicheres Anbringen der Rahmen an den Schöck-Isokorb KST gewährleisten.

Letztendlich ist eine sehr gelungene Sanierung des vorhandenen Gebäudes daraus geworden. Wenn ich an diesem Haus vorbei fahre, bin ich schon ein bisschen stolz darauf, dass aus dem hässlichen Entlein ein schöner Schwan geworden ist.

Mit den Produkten von Schöck ist eben vieles möglich!


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3 Kommentare zu "Sanierung eines Plattenbaus"
Ing-Neur schreibt am 18. Dezember 2010 um 22:20

Klasse, Danke für den tollen Bericht über diese interessante Lösung.

NWild schreibt am 20. Dezember 2010 um 14:08

Ein vorbildliche Lösung – Glückwunsch

Thomas Lange schreibt am 26. Dezember 2010 um 17:29

Das Gebäude ist wirklich schön geworden. Sieht prima aus. Und die Detaillösung ideal…

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