EBI

Im Achertal

– Bericht meiner Reise mit Isabell Golsteijn (Schöck-Mitarbeiterin) –

Da sich der Sommer langsam aber sicher dem Ende zu neigt, habe ich beschlossen, nun einmal meine nähere Umgebung zu bereisen.

Denn was viele gar nicht mehr sehen – hier kann es auch ganz schön sein!

Also machte ich mich auf dem Weg in ein kleines – ganz und gar nicht verschlafenes –Dörfchen im Achertal, namens Kappelrodeck. Dieses liegt am Rande der Schwarzwaldhochstraße, zwischen Achern und Ottenhöfen. Manche mögen es aber auch einfach als „Arsch der Welt“ beschreiben. Dennoch kann man hier soo viel erleben, beispielsweise soll es hier den besten Wein weit und breit geben, doch das kann ich als strikter Nicht-Alkoholiker natürlich nicht bezeugen. Viele nette Menschen treffen sich hier zum Wandern, Tennis spielen, Schwimmen (ja, sogar ein Schwimmbad gibt es hier) oder einfach nur zum Feiern. Das können die Menschen hier besonders gut, vor allem um die Fasnachtszeit! Ich sage Euch  – da habe ich so einige Geschichten gehört!! Die sogenannten „Schudi-Abende“ sollen weltberühmt sein. Darunter versteht man Abende um die Fasnachtszeit, in denen sich die Schudis (Fasnachtsnarren) von Gasthaus zu Gasthaus begeben und Ihre Vorführungen halten.

Aber auch gibt es hier die Sage, dass hoch oben in einem Felsen, inmitten der Weinberge, die „Hex von Dasenstein“ wohnt, welche auch dem Kappler Wein ihren Namen gab.  Diese war vor vielen vielen Jahren ein Burgfräulein, welches sich in einen Bürgerlichen verliebte. Da dies natürlich nicht sein durfte, wurde sie von ihrem Vater verbannt. Daraufhin musste sie  ihr Heimatschloss (Schloss Rodeck) verlassen und lebt seit je her in dieser Felshöhle. Ob man solche Geschichten nun glauben mag, oder sie als völligen Schwachsinn abtun will,  ist jedem selbst überlassen, jedoch sollte sich jeder um die oben genannte Fasnachtszeit einmal nach Kappelrodeck begeben! Denn dann verwandelt sich das ganze Dorf in einen einzigen Hexenkessel.

So, ich hoffe Ihr seid nicht enttäuscht, dass ich diesmal meine Grüße nicht aus einem fremden Land zu Euch sende! Aber ich bin dieses Jahr schon so weit gereist, dass mir dieser kleine Ausflug ins Achertal ganz gut tat und ich werde sicherlich wieder kommen, nämlich nächste „Fasnet“!!

Gruß an alle Schöck-Menschen aus dem Achertal!

Euer EBI


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1 Kommentar zu "Im Achertal"
Herr Schröder schreibt am 7. März 2011 um 13:15

Frei nach Goethe? : Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah.

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