EBI

EBI in Russland

– Bericht meiner Reisebegleitung Martin Faller (Schöck-Mitarbeiter) –

EBI freute sich sehr auf die Reise nach Moskau, doch als er in einen Koffer gepackt wurde, das gefiel ihm überhaupt nicht. Erst als er aus dem Koffer geholt wurde und das erste Mal mit auf die Stadt-Exkursion durfte, kam wieder ein Lächeln über sein Gesicht.

EBI auf der Patriarch Brücke bei der Christ Erlöser Kirche (Kreml am Moskwa-Ufer)

EBI ist beeindruckt von Moskau, der Metropole Russlands. (min.14 Mio. Einwohner) Ein besonderes Erlebnis war für EBI die Metro. Er bewunderte die schönen Haltestellen, die unterirdischen Paläste gleichen und  Rolltreppen, die sich über 100 m lang in die Tiefe bewegen. Erstaunt stellte er fest, wie viele Menschen in einen Waggon passen, (jährlich fahren ca. 2,4  Milliarden Menschen mit der Metro).

Beim Spazieren durch die Stadtteile fand  EBI Plattenbauten, brunkvolle Gebäude, Hochhäuser, Geschäfte ganz nobel, wie das Kaufhaus GUM am roten Platz, aber auch ganz schlichte kleine Kioske, lebhafte Märkte, auf denen alles mögliche verkauft wird.

EBI ist aufgefallen, dass in den Geschäften auch oft deutsche Produkte angeboten werden. Lebensmittel, Schuhe, Haushaltsartikel, sowie technische Produkte. Trotz der Kriege hat Deutschland einen guten Ruf in Russland.

In Parkanlagen erfreute sich EBI an den hübsch angelegten Blumenteppichen, Baumalleen und Springbrunnen, die zum Verweilen einladen. Oft gibt es in solchen Parks Inliner oder Fahrräder zu mieten, um die Gegend zu erkunden. Auf den Straßen puffern alte verrostete Ladas bis hin zu dröhnenden Luxussportwagen und Limousinen. Je nach Stadtviertel gibt es auch eine Straßenbahn und Drollybusse.

Ruhe fand EBI in der großen lauten Stadt in Kirchen und Kappellen, die oft ganz unerwartet zwischen Hochhäusern mit ihren Zwiebeltürmen zum Vorschein kommen. (über 600 Kirchen).

Abgesehen von den üblichen Sehenswürdigkeiten, wie Kremel, Roter Platz, Theatern und Museen, hat das neu eröffnete Kosmonauten-Museum EBI besonders gut gefallen.

Eigentlich sollte die Reise noch weiter ins Altai gehen ,ein Gebirge, welches an China, Mongolei und Kasachstan grenzt, doch leider mussten wir kurzfristig die Reisepläne ändern und in die schöne Stadt  Sankt Petersburg (4 Mio. Einwohner) reisen. Über Nacht fuhren wir mit einem Zug in die Zarenstadt. Peter der Große war von Amsterdam so inspiriert, dass er die vielen Wasserläufe des Newa-Deltas als Kanäle erhalten und sogar noch künstlich anlegen ließ. Die Stadt besteht aus über 100 Inseln die durch die vielen Flüsse und Kanäle entstanden sind. Prunkvolle Paläste, prächtig schimmernde Hausfassaden, geschwungene Brücken, vergoldete Kuppeln und Turmspitzen spiegeln sich in den Flüssen und Kanälen der Stadt wieder. Das hat Sankt Petersburg häufig den Vergleich mit Amsterdam oder Venedig eingebracht. Doch die Schöne an der Newa bedarf derartiger Vergleiche nicht, ihre architektonische Pracht und ihr Charme sind einzigartig.
Bei der Besichtigung des Zarenhofes, konnte man sich gut vorstellen, wie feudal die Zaren gelebt haben – goldene Springbrunnen, schöne Blumengärten und pompöses Schloss. Auch hat sich EBI gewagt, in den finnischen Meeresbusen einzusteigen und ein bissel zu schwimmen. Fast hätte ihn eine Möwe aus dem Wasser gefischt. Wir unternahmen Bootsfahrten, bestaunten Brücken, die sich aufklappen, wenn große Schiffe kommen. In der Nacht sind Brücken und Häuser eindrucksvoll entlang des Flusses beleuchtet. Es gab noch die „weißen Nächte“, d.h. es wird in der Nacht gar nicht richtig dunkel. In den Parkanlagen waren bis in die Morgenstunden Leute, die Gitarre spielten, dazu sangen und guter Dinge waren. So sind wir beim Lauschen der Musik, müde von den Erlebnissen des Tages, im Park eingeschlummert. Es viel EBI schwer, sich von Sankt. Petersburg zu verabschieden, so vieles hätte er noch gerne erkundet.

Zurück in Moskau war die Hitzewelle noch nicht vorbei, ganz im Gegenteil, es wurde immer heißer. Die ersten Wald und Torfbrände begannen. Überall war es heiß, auf der Straße, in der Metro und in der Wohnung. Abkühlung fanden wir in moderneren Kaufhäusern mit Klimaanlage. Wir löschten unseren Durst mit kühlem Kwas, ein russisches Erfrischungsgetränk, welches überall auf den Straßen in Fässern angeboten wird.

Doch dann hieß es Abschied nehmen von Russland und EBI musste widerwillig in den Koffer…


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1 Kommentar zu "EBI in Russland"
Ursula Rudolphi schreibt am 25. August 2010 um 16:52

Hallo Martin,
Dein Bericht ist fantastisch, ich bin sehr beeindruckt.
Mit EBI on tour erfahren wir mehr über Land und Leute und gerade über Russland, weiß man doch noch nicht soviel.
Deine Reise war nicht nur Erholung, dafür sehr interessant. Ech gut.

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