Claudia Lemmel

„Es geht so schnell vorbei.“

Nach einem Jahr Elternzeit bin ich seit dem 1.6.2010 wieder zu Schöck zurückgekehrt! Einige werden sich noch an den Babyboom aus dem letzten Jahr erinnern. Da habe ich die Lawine in unserer Abteilung Marketing Kommunikation losgetreten.

Der Schöck-Nachwuchs wächst und gedeiht

Ein Satz, den ich seit der Geburt unseres Sohnes Steen immer wieder höre, ist: „Genieße die Zeit! Es geht so schnell vorbei.“ Anfangs habe ich diese Aussage noch belächelt. Jetzt kann ich aber bestätigen, dass sie wirklich wahr ist. Wie ein Wimpernschlag verging das erste Jahr, das ich – Elterngeld sei Dank! – zu Hause verbringen durfte. Schon die Zeit vor der Geburt, die Mutterschutzzeit, verging rasend schnell. Was hatte ich mir für diese Zeit nicht alles vorgenommen und wie wenig davon verwirklicht!

Nach der Geburt war – oh Wunder – nichts mehr wie früher. Die Tage und Wochen verliefen herrlich komprimiert auf die immer selbe Weise: Stillen, Schlafen, Wickeln, Stillen, Schlafen, Wickeln.  Schon jetzt kann ich mich nur noch unscharf an diese Zeit erinnern. Nur daran, dass mir diese Zeit trotz aller Anstrengungen so wohltuend erschien, weil sie sich um die elementaren Bedürfnisse des Lebens drehte. Doch trotz des monotonen Ablaufs war jeder Tag spannend, weil Steen sich von Tag zu Tag entwickelte. Wie eben jedes Kind auf der Welt, nur für mich war es einzigartig. Der erste Augenaufschlag, das erste Greifen, das erste Rollen, Kriechen, Robben, Krabbeln, der erste Schritt, das erste Wort.

Natürlich kehrten nach dieser Phase, die mit einer Zeit des Verliebtseins verglichen werden kann, auch wieder andere Bedürfnisse zurück. Ab und zu fiel mir zu Hause schon die Decke auf den Kopf und ich vermisste den Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen. Wieder ins Büro zu gehen, erschien mir plötzlich verlockend. Mit meinen Kolleginnen Inka Lamprecht und Nele Wunsch, die nach mir ihre Kinder bekommen haben (wir berichteten bereits!) hielt ich glücklicherweise weiteren Kontakt. Wir gründeten die erste Schöck-Krabbelgruppe! Mittlerweise haben wir sogar ein männliches Mitglied. So konnten wir uns über den Nachwuchs austauschen, aber auch über Erwachsenen-Themen 🙂

Über den Blog, dessen Anfänge ich noch vor meinem Ausstieg überwacht habe, war ich immer bestens über Schöck informiert. Auch dieses Baby wuchs und gedieh prächtig! An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Nadine Seifried, die dieses Baby wunderbar „erzogen“ hat und die mir meinen Wiedereinstieg so angenehm wie nur möglich gemacht hat.

Etwas schwieriger als mein Wiedereinstieg bei Schöck geriet im Vorfeld die Frage, wo wir Steen unterbringen sollten. Baden-Baden steht mit dem Angebot an Kita-Plätzen für Unter-Dreijährige nicht gerade gut da. Wenn man sein Kind nicht schon direkt nach der Zeugung angemeldet hat, muss man (noch) mit sehr langen Wartezeiten rechnen. Anscheinend findet aber gerade ein Umdenken statt. Bis dahin ist Steen noch bei meiner Mutter und einer Tagesmutter untergebracht. Dort hat er sich inzwischen gut eingelebt.

Obwohl ich froh bin, wieder zu arbeiten und täglich meine Kolleginnen und Kollegen zu sehen, möchte ich dieses wunderschöne Jahr nicht missen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel gelernt. Einiges kann ich auch in der Arbeit gut gebrauchen. Denn ein weiterer weiser Spruch – diesmal von meiner Hebamme – hat sich bewahrheitet: „Nicht nur wir Eltern erziehen das Kind. Es erzieht auch uns im selben Maße.“

Liebe Kolleginnen, Kollegen und Schöck-Kunden: Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit! Sie erreichen mich jetzt montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr.


  Weiterempfehlen Mail Facebook
2 Kommentare zu "„Es geht so schnell vorbei.“"
Inka schreibt am 17. August 2010 um 10:09

….wie wahr, wie wahr…
Liebe Claudia,
wirklich ein schöner Beitrag und noch viel schöner, dass Du wieder bei uns bist.
Liebe Grüße.
Inka

Dita schreibt am 19. August 2010 um 13:59

Hola Claudia,
ich kann Inkas Kommentar nur bestätigen!
Sehr schön gemacht – Steen, sowie den Beitrag 😉
Saludos de
Dita

Kommentar verfassen