Claudia Lemmel

WM-Fieber grassiert bei Schöck

Der Mensch, das seltsame Tier. Alle vier Jahre wird er von einem heimtückischen Fieber befallen – dem sogenannten „WM-Fieber“. Der Virus wird hauptsächlich über die Ohrwege übertragen. Ausgelöst durch das Tröten einer „Vuvuzela“ (Aussprache: Uwe Seeler) wird zunächst das Gehirn, dann der gesamte Körper gelähmt, so dass sich der Virus unbemerkt einnisten kann.

Selbst vor seriösen Schöck-Mitarbeitern macht das „WM-Fieber“ nicht halt. Bei einigen Infizierten scheint das Fieber schon sehr weit fortgeschritten zu sein.

Mitarbeiterinnen, die normalerweise einen großen Bogen um die Küche machen, hängen plötzlich die Backschürze um und lassen ihrer Kreativität freien Lauf (siehe Foto). Sehr besorgniserregend.

Überhaupt scheint der Virus ungeahntes kreatives Potenzial bei einigen Infizierten auszulösen. Schreibtische im Rasenlook, gerahmte Panini-Bilder, Flaggen allenthalben und weitere schwarz-rot-goldene Devotionalien bezeugen die schöpferische, rauschhafte und mitunter beängstigende Wucht dieses Fiebers.

Wie hoch ist denn die Infiziertenquote in Ihrem Unternehmen? Welche Symptome konnten Sie beobachten?

Warnhinweis:
Vermeiden Sie am Freitag ab 13.30 Uhr einen Anruf oder Besuch in der Abteilung Marketing. Da versammeln sich die Anonymen Schwerstinfizierten, um sich gegenseitig zu unterstützen und Mut zuzusprechen. Die Ansteckungsgefahr ist dann besonders groß. Trööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööt!!!!

P. S.: Auch die Tierwelt ist schon infiziert.


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