Pioniergeist mit Weitblick – Unternehmen und Stiftung würdigen ihren Gründer Eberhard Schöck

Zum 75. Geburtstag haben die Schöck AG und die Eberhard-Schöck-Stiftung für ihren Gründer eine kleine Geburtstagsfeier organisiert. Rund 70 Personen aus Firma, Stiftung und privatem Umfeld fanden sich ein, um Herrn Schöck zu gratulieren und sein Lebenswerk und seine besondere Persönlichkeit zu würdigen.

Seine Ehrlichkeit, sein Mut, sein Pioniergeist und seine Feinsinnigkeit wurden von allen Rednern ausdrücklich hervorgehoben und man spürte genau: jedem war es ernst damit, das waren keine Sonntagsreden.

Eberhard Schöcks besonderer Persönlichkeit und seinem ausgeprägten politischen Bewusstsein verdankt auch die Stiftung ihre Existenz. Anfang der 90er Jahre, als alles im Umbruch war, wollte er in Osteuropa „Flagge zeigen“ im positiven Sinn. Zeigen, dass die Deutschen noch etwas anderes können, als zerstören, morden und verwüsten: Beim Aufbauen helfen, durch Ausbildung Strukturen begünstigen, in denen die Menschen in der Lage sind, sich selbst zu helfen und ihre Gesellschaft mitzugestalten. Und nicht zuletzt: interkultureller Austausch als wichtiger Baustein des friedlichen und gedeihlichen Zusammenlebens.

Der größte Teil der Stiftungsarbeit fließt in diese einzigartigen und sehr erfolgreichen  Projekte mit Russland und der Ukraine, aber Eberhard Schöcks Interessen sind noch breiter gefächert. Mit dem Kulturpreis Deutsche Sprache hat er einmal mehr seine Tatkraft bewiesen: Das Klagen über Sprachverfall allein bringt nicht weiter, positive Entwicklungen dagegen hervorzuheben und auszuzeichnen ist ein Weg, der der Sache dient. Und mit dem Schöck Bau-Innovationspreis hat er sich dem Nachwuchs im eigenen Land zugewendet.

Ursula Lazarus, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, hat es in ihrer Rede am Montag sehr schön auf den Punkt gebracht: Die Gründung der Stiftung hätte ein Tropfen sein können, der auf dem heißen Stein verdampft – aber sie wurde ein Stein, der weite Kreise zog und zieht und vieles in Bewegung gebracht hat.


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