Fabian Marlok

DH-Student unterwegs in Nordamerika

Auf Grund eines Auslandsemester bekam ich die Möglichkeit, durch Nordamerika zu touren. Mehr als 9.000 km habe ich dabei in 4 Wochen mit dem Auto zurückgelegt, die unterschiedlichsten Kulturen und  Persönlichkeiten kennengelernt, die größten Städte im Osten Nordamerikas unter die Lupe genommen.

Hört sich schwer nach Urlaub an. War es aber nicht. Der Grund für diesen Trip war eine Bauweisenstudie der entsprechenden Gebäudetypen vor Ort. Vorab hatte ich bereits Informationen über aktuelle Bauvorhaben in den Städten Toronto, Chicago und Boston gesammelt.

Also rein in den Flieger und ab nach Toronto. Die ersten Tage verbrachte ich in Kitchener (eine Autostunde von Toronto entfernt). Dort findet jedes Jahr das größte Oktoberfest außerhalb Deutschlands statt. Leider war ich zur falschen Jahreszeit dort. Doch die Wahl viel auf Kitchener, da Christian Witt vom Schöck ComBAR-Team dort sein Büro hat. Er unterstützte mich einfach super während des gesamten Trips.

CN Tower in Toronto

Toronto an sich ist genial. Ca. 6 Millionen Einwohner und dabei kein bisschen hektisch. Wirklich jeder ist hilfsbereit und freundlich. Ja und gebaut wird wie verrückt in Toronto. Ganz beliebt sind Hochhäuser in Downtown Toronto oder direkt am Ufer des schönen Ontariosees.

Meine nächsten Stationen waren Detroit und Chicago, gefolgt von Cincinnati und Indianapolis.

Detroit

Detroit

Leider konnte ich in diesen Städten (trotz Informationen über Bauvorhaben!) keine Baustellen besuchen, da einfach nichts gebaut wurde. Dort ist das Ausmaß der Finanzkrise in den USA deutlich zu spüren!

Also wieder zurück nach Toronto und Dieter Hardock, Produktmanager vom Competence Center Wärme & Schall, am Flughafen abholen. Zusammen waren wir eine Woche in und um Toronto unterwegs. Hatten dabei überwiegend Gespräche mit Architekten und Planern um mehr über die kanadische Bauwelt zu erfahren. Vorab hatte Dieter bereits 5 Termine vereinbart. Jedoch hatten wir nicht mit dem großen Interesse der Kanadier gerechnet und so standen am Ende der Woche 12 Termine zu buche. Dieter verabschiedete sich nach einer anstrengenden und äußerst informativen Woche und flog nach Deutschland zurück.

Für mich ging es weiter nach Ottawa, Montreal und Boston. Leider sah es dort ähnlich aus wie in Chicago. Keine Baustellen.

Deshalb durfte ich nach New York City fahren. Dort erwartete mich ein echtes Kontrastprogramm im Vergleich zu Toronto. Alles hektisch und dreckig. Logisch, bei 19 Millionen Menschen im Großraum New York. Jedoch konnte ich dort einige Baustellen besichtigen und so wertvolle Infos für meine Arbeit sammeln.

Baustelle des neuen World Trade Centers ("Ground Zero") in Manhattan

Diese gilt es nun auszuwerten und mit weiteren Informationsquellen zu erweitern, so dass am Ende eine gute Projektarbeit zustande kommt, die ich Ende September an der DH-Karlsruhe präsentieren werde.

Ich möchte mich noch einmal bei allen Beteiligten für das Ermöglichen dieses Auslandsaufenthaltes bedanken!


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2 Kommentare zu "DH-Student unterwegs in Nordamerika"

Christian Witt schreibt am 24. März 2010 um 14:23

Fabian, jederzeit wieder!

Ing und neur aus Freiburg schreibt am 26. März 2010 um 10:20

Klasse Bericht, ich bin immer wieder beeindruckt von Schöck und den Menschen dort.

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