Christoph Meul

Der neue DEGA Schallschutz­ausweis

Diese Woche haben in Osnabrück, Gladbeck und Aachen mit ca. 500 Teilnehmern die 34.-36. Schallschutzforen stattgefunden.

Das Ziel dieser Veranstaltungen ist ein über die Jahre hinweg gehender Wissensfluss. So stehen natürlich die Referenten der Firmen zunächst einmal im Vordergrund. Dies sind neben Schöck die Firmen Xella, Rehau, Knauf und Unipor. Zudem in Gladbeck Rockwool. Abgerundet wurden die Vorträge von der Rechtsanwältin Susanne Locher-Weiss (Rechtsanwaltskanzlei Dr. Köble und Kollegen), die nun auch seit mittlerweile 6 Jahren die baurechtliche Schallschutzseite bei unseren Foren beleuchtet und den neuesten Stand der Rechtssprechung vermittelt. Gerade in diesem Schlussvortrag münden die vorherigen Themen.

Doch die Vorträge sind nur ein Bestandteil dieser Foren und regen nach der Aufnahme vieler Informationen zu Gesprächen, Diskussionen und Feedback unserer Kunden an, die neben den Architekten und Sachverständigen auch aus Tragwerksplanern, Verarbeitern, Schulvertretern und Bauherren bestehen. Dieses Feedback fließt nun wiederum in die nächsten Staffeln ein, die zur Stunde geplant werden. Somit arbeiten wir – gewerkeübergreifend – daran, den Schallschutz in Gebäuden kontinuierlich zu verbessern und sowohl für die Planer, als auch für die Bauherren und „Nutzer“ transparenter zu machen.

Dieses Ziel wiederum verfolgt der DEGA-Schallschutzausweis, der erstmals vorgestellt wurde. Er dient, vergleichbar dem Energiepass, der klassifizierten Planung und Einordnung von Gebäuden und somit auch der Vergleichbarkeit untereinander für deren Nutzer. Dieser Schallschutzausweis ist auf dem Markt noch völlig unbekannt und kann unter www.dega-schallschutzausweis.de heruntergeladen werden.

Wir sind gespannt, welche Erfahrungen bis zur nächsten Staffel nun gesammelt werden und bieten damit auch zukünftig Raum zum Austausch unseres fachkundigen Publikums.


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