Martina Riebold

Können Sie sich vorstellen, ein ganzes Arbeitsleben bei Schöck zu verbringen?

1998 hörte ich eine Weihnachtsrede, in der langjährige Betriebszugehörigkeiten als etwas Besonderes und Aussterbendes dargestellt wurden. Der Redner glaubte zu wissen, dass es künftig kaum noch Mitarbeiter geben würde, die länger als 5 Jahre einem Unternehmen treu bleiben, weil das nicht dem Trend der Zeit entspräche. Job-Hopping sei angesagt, um Erfahrungen zu sammeln und attraktiv für den Arbeitsmarkt zu bleiben.

Nicht so bei Schöck. Schöck veranstaltet jedes Jahr eine Feier, zu der wir Mitarbeiter mit 10, 20, 25, 30 oder gar 40 Jahren Betriebszugehörigkeit einladen. Hinzu kommen Kollegen, die wir nach einem erfüllten Arbeitsleben bei Schöck in die Rente verabschieden.

Können Sie sich vorstellen, länger als 5 Jahre demselben Arbeitgeber treu zu bleiben?

Folgende Mitarbeiter bei Schöck konnten das:


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Eberhard Schöck (Firmengründer), Jürgen Liebig (Rentner), Dieter Binz (Rentner), Thorsten Zwang (20), Bernhard Dresel (20), Karlheinz Groh (30), Nikolaus Wild (Geschäftsführer)

Dieter Binz kam 1963 knapp 19jährig in die Firma, ein halbes Jahr nach deren Gründung, und schied im März 2009 mit 65 Jahren aus dem Unternehmen aus. Er hat buchstäblich die bisherige Schöck-Geschichte mitgeschrieben. Er selbst sagt, dass Firma Schöck ihm immer wieder neue Chancen geboten hat. So hat er die Möglichkeit bekommen, sich vom Bau-Facharbeiter über Polier, zum Fertigungsleiter bis zum Gebäudemanager weiterzuentwickeln.

Auch Karlheinz Groh, der nun 30 Jahre für Schöck tätig ist, nahm immer wieder neue Herausforderungen an. Mit 19 Jahren kam er als Versand- und Lagermitarbeiter in das Auslieferungslager in Essen. Nach 18 Jahren wurde er Niederlassungsleiter und begleitete in den letzten 3 Jahren den Ausbau des reinen Auslieferungslagers zum Produktionsstandort.

Ibrahim Atmaca, der seit 25 Jahren bei Schöck arbeitet, kann sich ebenfalls über eine vielschichtige Tätigkeit freuen. Er begann als Produktionsmitarbeiter, war nach wenigen Jahren Schichtführer und arbeitet heute als Vorarbeiter für Sonderaufgaben in der Endmontage.

Weitere zwei Kollegen wurden für 20 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Thorsten Zwang trat in Essen als LKW-Fahrer ein. Nachdem in Essen die Produktion aufgebaut wurde, war er dort zuerst Vorarbeiter und ist heute Meister. Bernhard Dresel übernahm 1989 eine Stelle als Sachbearbeiter in der Einkaufsabteilung und ist seit 2002 Teamleiter Einkauf.

Vielseitige Aufgaben bei Schöck hat auch Richard Harbrecht seit 1993 bewältigt. Angefangen hat er als Sachbearbeiter in der Bauunternehmung, sammelte Erfahrungen in mehreren Abteilungen, bis er seinen Traumjob in der Informationstechnologie fand, der ihn  bis zum Eintritt in den Ruhestand im Mai 2009 ausfüllte.

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Dieter Binz (Rentner), Eberhard Schöck (Firmengründer), Jörg Schweinfurth (10), Andreas Decker (10), Thomas Wiegratz (10), Peter Kaiser (10), Thorsten Zwang (20), Christoph Meul (10), Bernhard Dresel (20), Michael Frey (10), Karlheinz Groh (30), Jürgen Liebig (10), Uwe Surma (10), Rolf Sigrist (10), Nikolaus Wild (Geschäftsführer)

1999 sind 11 Kollegen eingetreten, die für 10 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt wurden.

Drei Kollegen arbeiten in der Produktion am Standort Halle/Saale. Uwe Surma und Thomas Wiegratz bewährten sich drei Jahre lang als Leiharbeitnehmer, bevor sie 1999 von Schöck in ein festes Arbeitsverhältnis zur Produktion unserer Glasfaserprodukte übernommen wurden. Jörg Brückbauer trat 1999 als Instandhalter ein und betreut die Bereiche Elektrik, Elektronik und Pneumatik.

Christoph Meul und Rolf Sigrist betreuen seit 10 Jahren als Produktingenieur und als Gebietsleiter verantwortungsbewusst unsere Kunden. Unterstützt von Michael Frey, der als Objektmanager seit 1999 ebenfalls Ansprechpartner für Kunden ist.

Kai Zehe trat 1999 als Auszubildender ein. Auch er hatte die Möglichkeit, sich in mehreren Abteilungen tiefere Kenntnisse anzueignen. Heute hat er ein festes Aufgabengebiet im Vertriebsmanagement gefunden.

Drei Kollegen, die damals als Manager für ein Produkt eingetreten sind, haben mittlerweile neue Herausforderungen bei Schöck angenommen. Peter Kaiser führt heute das Team Balkonsysteme. Jörg Schweinfurth hat die Chance ergriffen, mit ComBAR® ein weiteres neues Geschäftsfeld aufzubauen. Andreas Decker begann im Bereich der Kellerprodukte und ist heute Ansprechpartner für unsere Betonprodukte.

Jürgen Liebig konnte mit seinem 10-jährigen Jubiläum seinen Eintritt in das Rentnerdasein verbinden. Schöck hatte dem damals 55-Jährigen die Chance eröffnet, als Fachkraft für Arbeitssicherheit in der Fertigungsplanung eine neue Herausforderung anzunehmen. Eine Investition in ältere Bewerber, die sich gelohnt hat.

Wir freuen uns, dass wir unseren Mitarbeitern immer wieder neue berufliche Perspektiven eröffnen können. Das macht uns sicher, dass wir einigen der heute für 10 Jahre Geehrten in der Jubilarfeier 2019 erneut für ihre langjährige Mitarbeit danken dürfen.


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1 Kommentar zu "Können Sie sich vorstellen, ein ganzes Arbeitsleben bei Schöck zu verbringen?"

Fritz Kolb schreibt am 7. Februar 2011 um 14:32

Bis Ende 1998 war ich Geschäftsführer der Schöck Universalbau GmbH. In dieser Zeit habe ich eine wesentlich andere Unternehmenskultur kennengelernt, als in den vielen Jahren davor. Und sehr viel gelernt dabei. Für die Arbeit in meinem jetzigen Unternehmen hat mich das sehr positiv geprägt und ich bin froh, dass dieses offene Unternehmensklima offensichtlich nach wie vor bei Ihnen gelebt wird. Das wünsche ich den Schöck-Mitarbeitern auch weiterhin.
Mit freundlichem Gruss
Fritz Kolb

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