Wolfgang Ackenheil

Herzlichen Glückwunsch Eberhard Schöck

Dunkler Anzug, so hieß es auf der Einladungskarte des Wirtschaftsministeriums und ließ schon vorausahnen, dass es an diesem Tag besonders festlich und feierlich zugehen würde. Der Grund: Wirtschaftsminister Ernst Pfister verlieh insgesamt 13 Unternehmerinnen und Unternehmern die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Hierzu wurden die prämierten Persönlichkeiten nebst Begleitung in das Neue Schloss nach Stuttgart eingeladen. Treffpunkt war der „Weiße Saal“ – die gute Stube, wie Herr Pfister zu  sagen pflegte.

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Ein großzügiger Treppenaufgang führte zu einem hellen freundlichen Saal mit raumhohen Fenstern und üppig verzierten Stuckdecken von denen vier riesige Kronleuchter in den Raum ragten. Um 18 Uhr ging es dann los. Herr Schöck durfte mit seiner Frau Sabine, Aufsichtsratsvorsitzenden Alfons Hörmann und Schöck Vorstand Nikolaus Wild in den vorderen Reihen Platz nehmen.

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Gespannte Stille erfüllte den Raum. Nach einer Einführung und musikalischer Umrahmung durch zwei junge ausgezeichnete Nachwuchsmusiker am Klavier und Gesang begann die Serie der Auszeichnungen.

wirtschaftsmedaille_musiker

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Es erfüllte mich schon mit Stolz, als Herr Schöck aufgerufen wurde. Zum einen freute es mich sehr für ihn persönlich, dass er für sein Lebenswerk in dieser Form geehrt wurde.

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Seine Erfindungen, angefangen vom Kellerfenster über den Lichtschacht, die Tronsole bis zum legendären Isokorb waren und sind genial. Zum anderen ist es als Mitarbeiter immer etwas besonderes, auf den Firmengründer zu treffen, der diesem Unternehmen Profil und eine Philosophie gegeben hat, die heute noch zu spüren ist. Ganz zu schweigen von der angenehmen menschlichen Art, wie er noch heute auf Mitarbeiter zugeht. So war ich dankbar, dass ich für die begleitende Pressearbeit dabei sein durfte. Wirtschaftsminister Pfister erinnerte an seine Anfänge mit dem Bautrupp in Varnhalt in den 60er Jahren und den Aufstieg des Unternehmens zum internationalen Bauteilespezialisten. Doch nicht nur Bilanzen und wirtschaftliche Erfolge zählten. „Meine besondere Anerkennung haben Sie, geehrter Herr Schöck, sich aber auch durch Ihr soziales Gespür innerhalb und außerhalb des Unternehmens verdient.“, so Pfister in seiner Laudatio. Er hob dabei die Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg und die Einrichtung einer Sozialkasse für unverschuldet in Not geratene Mitarbeiter hervor. Ferner ging er auf die Eberhard-Schöck-Stiftung ein, die 1992 ins Leben gerufen wurde.

Zu diesem Erfolg gratulierten Eberhard Schöck bei der Festveranstaltung neben Herrn Hörmann und Herrn Wild auch Stiftungs-Geschäftsführer Peter Möller, Dr. Klumpp vom Aufsichtsrat, Sven Ustrabowski und Dr. Braasch von der Schöck Geschäftsleitung sowie Vertreter der lokalen Politik. Das fand ich eine tolle Geste, dieses besondere Ereignis so zahlreich zu würdigen. Er hat es auch mehr als verdient.

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