Nina Haller

Der Samen ist gesät.

Jetzt muss er nur noch wachsen, mein persönlicher Rasen auf meinem Schreibtisch. Das Smiley-Gesicht ist schon zu erkennen. Der Rasen zum selber sähen und mähen ist für mich die interessanteste Idee, die ich auf der Messe marketing&services vom 08. bis 10. Juni entdeckt habe. Der Anbieter JHI (http://www.j-h-i.com/) nennt es „Grüne Werbung“. Und das ist es wortwörtlich. Der Rasen sprießt in einer Kunststoffschale in den Bereichen aus der Erde, wo der Deckel ausgestanzt wurde. Bei mir wächst das Gras, wie man auf dem Foto erkennen kann, aus einem Smiley-Gesicht.

gruner-rasen

 

Verpackt sieht es aus, wie eine kleine Schachtel und ist dafür gedacht, als Incentive in einem Mailing an Kunden verschickt zu werden. So wird aus einem einfachen Directmailing ein interaktives und erlebnisreiches Kommunikationsinstrument, das beim Empfänger echte Aktion hervorruft und ihn längere Zeit erfreuen kann. Wer hat nicht gerne etwas Vegetation in seinem Büro? Und das auch noch mit Hilfe eigener Gärtnerarbeit.

Anbieter von Corporate Gifts und Incentives stellten den größten Teil der Aussteller auf der Marketing Messe in Frankfurt dar. Ob in Form von Pralinen, auf Holzschnitzereien oder großen, bequemen Sitzsäcken, ein Logo kann überall platziert werden. Manchmal mehr, manchmal weniger sinnvoll. Zum Ideensammeln ist man hier auf jeden Fall an der richtigen Stelle.

Teilweise fließend war der Übergang zur Messeabteilung Promotion and Displays. Hier musste ich leider feststellen, dass sogenannte Roll-Ups, also ausziehbare Präsentationstafeln, in allen „Variationen“ der verschiedenen Anbieter doch immer gleich aussehen und fast identisch konstruiert sind. Die Suche nach dem neuesten Trend oder einer überraschenden Innovation war vergeblich.

Spannend wurde es dann im Bereich Exhibition und Events im begehbaren MoMoCube vom Messebauer Ambrosius (www.ambrosius.de). Der MoMoCube ist ein Standsystem, das in Kastenform flexibel als Ausstellungsraum dienen kann. Futuristische Formen und natürliche Materialien sind das Markenzeichen von Ambrosius. So wurde zum Beispiel der Ausbau des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart von Ambrosius Frankfurt durchgeführt.

Im Großen und Ganzen war die Messe sehr spärlich besucht. Für uns kein Nachteil, da wir ohne großes Gedränge von Stand zu Stand ziehen konnten und die Aussteller Zeit für ausführliche Gespräche hatten. Und zum Schluss gab es noch ein leckeres Eis, das man selbst kreieren konnte.


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