Benjamin Juette

Jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Oder so ähnlich lautet ein Zitat, das ich irgendwo mal gelesen habe. Lang ist der Weg, den Schöck mit der alternativen Bewehrung Schöck ComBAR® vor sich hat. Denn hart geprüfte Ingenieure sollen plötzlich weich werden und den wohl vertrauten Edelstahl oder Betonstahl gegen eine noch wenig vertraute Bewehrung aus Glasfaserkunststoff austauschen. Geht das überhaupt? Als ich vor Jahren erstmals auf dem Messestand in Leipzig meine ersten Kundengespräche zu ComBAR® geführt habe, wurde mir klar signalisiert: So einfach geht das nicht. „Haben Sie eine Zulassung vom DIBt?“, war eine der ersten Fragen. Als sie mit „Nein“ beantwortet wurde, machten die Besucher auf der Stelle kehrt und gingen weiter. Dass wir mit der Bewehrung bereits einen erfolgreichen Durchbruch im Tunnelbau in Europa hatten, interessierte niemanden. Oder nur wenige. Doch wir blieben hartnäckig und jetzt ist sie da, die Zulassung für Schöck ComBAR®. Und hier für alle Kritiker knallharte Zahlen, die alles aussprechen: Z-1.6-238  Mit der erteilten Zulassung von Schöck ComBAR® 16 mm gerader Stab sind nun dauerhafte tragende flächige Bewehrungen aus glasfaserverstärktem Kunststoff möglich. Für 2009 ist eine Erweiterung der Zulassung für alle Durchmesser der geraden Stäbe in Vorbereitung. Ferner sollen die Einschränkungen der Teilzulassung geklärt werden. In den Folgejahren wird die Zulassung um die Doppelkopfbolzen als Querkraftbewehrung sowie um einen Bügel aus Schöck ComBAR® erweitert. Auf dieser Basis kann sich diese Eigenentwicklung von Schöck als Standard für Sonderbewehrungen etablieren. Was sagen Sie dazu? Eröffnet es Ihnen nun neue Möglichkeiten in Ihrer Bewehrungsplanung oder Ausführung? Gerne hören wir dazu von Ihnen. Oder besser lesen. Mit einem kurzen Kommentar. Wir gehen derweil weiter auf unserem langen Weg. Das Ziel fest vor Augen.


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