Sophie Baratra

Energy Show – eine Bühne für erneuerbare Energien und Energiesparen

So weit reisen, wie mein Kollege Christian Witt nach Kanada, musste ich nicht. Mich hat es vorletzte Woche lediglich nach Dublin/Irland zur Energy Show verschlagen. Ich besuchte dort als Marketingverantwortliche für Irland unseren Handelspartner auf dem gemeinsamen Messestand.

Eingang Energy Show

Die Energy Show ist eine von der SEI organisierte Veranstaltung. Die SEI ist die „Energie-Agentur“ der Irischen Regierung und steht für Sustainable Energy Ireland, zu deutsch: Nachhaltige Energie Irland. Ihre Aufgabe ist die Förderung und Unterstützung von erneuerbaren Energien und ernergiesparenden Produkten.

Die Energy Show richtet sich ausschließlich an Fachbesucher. Dort werden auch Seminare gehalten. Unser Stand war klein, aber an beiden Tagen gut besucht. Und wir konnten interessante Kontakte knüpfen.

Am späten Nachmittag besuchte ich noch ein Bauobjekt, in dem unsere Isokörbe Typ Q eingebaut sind. Ich hatte bisher nur Bilder von der Baustelle gesehen und wollte mit eigenen Augen sehen, wo unsere Produkte verarbeitet wurden. Und die Realität mit der Hochglanzwelt abgleichen. Denn dieses Gebäude wird auch am Flughafen Dublin mit großen Bildern als Prestige-Objekt und Beweis der gesunden (Bau)wirtschaft gezeigt.

Ansicht von außen

Ansicht von außen

Objekt Irland innen

Ansicht vom Innenhof

Leider haben sich die Zeiten in Irland geändert und die Hochglanzwelt ist etwas verblasst. Die Wirtschaft- und Finanzkrise hat mittlerweile voll zugeschlagen. An diesen zwei Tagen waren die drei Hauptthemen im Fernsehen zu sehen:
– die Schweinegrippe (in englisch „swine flu“), so habe ich vom ersten deutschen Fall erfahren,
– die Bilanz über die ersten 100 Tage von Barack Obama und
– die steigende Arbeitslosigkeit in Irland.
Trotzdem ist dort keine „Unterweltstimmung“ zu verspüren.

Als wir Dublin am zweiten Tag am Nachmittag wieder verließen, wollte sich die Stadt von ihrer schönsten Seite zeigen und bescherte uns noch mit strahlendem Sonnenschein. So waren die Stadt, die Küste und das Meer beim Abflug schön zu sehen.

Ach ja, fast hätte ich Irland ohne Jacke verlassen: Am Abend zuvor hatte jemand im Restaurant aus Versehen meine Jacke angezogen und mitgenommen. Lediglich mein Regenschirm hing noch an dem Kleiderbügel. Eine ähnliche Jacke wie meine hing auch da, aber ich wollte sie nicht „aus Rache“ mitnehmen. So war der Rückweg zum Hotel etwas frisch. Am nächsten Morgen erhielt ich an der Hotelrezeption die Nachricht, dass meine Jacke an diesem Morgen „zurückkommen“ würde. So konnte ich kurz vor meiner Anreise zum Flughafen die Jacke im Restaurant wieder abholen. Glück gehabt!


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