Nina Haller

Information ist das Gut, um das es beim Bloggen geht.

Meinen ersten Kontakt mit Schöck hatte ich an der Hochschule Pforzheim auf der Suche nach einem geeigneten Diplomarbeitsthema für meine Abschlussarbeit. Als ich in der Liste der ausgeschriebenen Themen den Titel „Einsatz eines Corporate Weblogs bei der Schöck Bauteile GmbH„ las, war mein Interesse geweckt. Über Blogs hatte ich schon einiges gehört, jedoch nie in Verbindung mit der Baubranche. Sowieso hatte ich mir noch nicht viele Gedanken zum Thema Weblog als Kommunikationsinstrument für Unternehmen gemacht. Das änderte sich schlagartig, als ich die Stelle als Diplomandin bei der Schöck Bauteile GmbH begann.

Schnell fand ich die Vorzüge von Weblogs heraus und konnte mich für das Thema begeistern. Weniger im Griff hatte ich mich dabei, nicht stundenlang in den Millionen von Blogs, die es mittlerweile gibt, zu versumpfen. In Null Komma nichts vergehen die Stunden, in denen man von einem spannenden Thema zum anderen surft und es erfordert ein gewisses Maß an Disziplin, nicht auf den nächsten, wiederum verlinkten Begriff zu klicken. Ich musste feststellen, dass das Thema meiner Diplomarbeit an sich nicht gerade einem schnellen Vorankommen dienlich war…

Nichts desto trotz galt es herauszufinden, ob ein Weblog ein sinnvolles Kommunikationsinstrument für die Firma Schöck Bauteile GmbH ist.
Denn, um ein Blog erfolgreich zu betreiben, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein:

Von Seiten des Blogbetreibers, in diesem Fall dem Unternehmen Schöck, sollte ein Blog

– zur Unternehmensphilosophie passen,
– die Mitarbeiter sollten motiviert sein, über sich und ihre Arbeit zu schreiben
– und es müssen sich aus der Tätigkeit des Unternehmens genügend spannende und interessante Themen ergeben, über die man schreiben kann.
– Noch dazu sollte es Mitarbeiter geben, die das Blog mit viel Engagement betreuen.

Dass ein Weblog zur Unternehmensphilosophie von Schöck passt, konnte ich schnell feststellen. Gemeinsame Nenner wie Innovation und Service bestätigen das. In Gesprächen mit Mitarbeitern aus fast allen Abteilungen fand ich heraus, dass sie dem Thema „Neue Medien im Web 2.0 Zeitalter“ sehr offen begegnen. Nur wenige waren zwar mit Blogs vertraut, zeigten jedoch großes Interesse daran. Die Themensammlung, die von den befragten Mitarbeitern selbst erstellt wurde zeigte mir, dass es an interessanten Artikeln nicht fehlen wird. Noch dazu erklärte sich eine sehr engagierte Mitarbeiterin dazu bereit, das Blog zu betreuen. Und das macht sie, wie ich finde sehr gut. Jedes Mal, wenn ich in das Blog schaue, entdecke ich wieder einen neuen Artikel, den ich noch nicht gelesen habe. Also Nadine, bitte mach weiter so…

Am allerwichtigsten sind jedoch die Inhalte der Artikel. Information ist das Gut, um das es beim Bloggen geht. Wenn sie bei Ihnen, unseren Lesern, nicht auf Interesse stoßt, macht ein Corporate Weblog keinen Sinn. Denn das Ziel dieses Blogs ist es, Sie zu informieren und zu unterhalten. Anregungen und Wünsche Ihrerseits sind deshalb immer herzlich willkommen… Helfen Sie uns, das Blog so interessant wie möglich zu gestalten.

Mittlerweile arbeite ich als Projektleiterin in der Abteilung Marketing-Kommunikation bei der Firma Schöck und verfolge natürlich mit großem Interesse die Entwicklung des Blogs. Nach etwa 4 Monaten, in denen das Blog online ist, bin ich davon überzeugt, das Schöck und seine Mitarbeiter definitiv schon zu den Bloggern im Web 2.0 Zeitalter gehören und allen Bedenken zum Trotz den „richtigen Ton“ treffen…

Darüber freue ich mich natürlich sehr und hoffe für die Zukunft auf viele spannende Beiträge. In diesem Sinne wünsche ich allen Schreibern und Lesern weiterhin viel Spaß beim Bloggen.


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